Von Emma Niendorf. 479
— ſoſ 1 f.. 1. —n mir dieſen meines geliebten Kerners verfaulen wird, ſondern auch mit und in ſeinem
redlichen Herzen. Aber getroſt, mein Freund! wenn wir in eine Gottheit 5 7 9
ſchte gern in uns zurückverlieren, darin verſinken, ſind wir uns um ſo näher.
ſch nicht weg⸗ Kommt Mayer nicht bald wieder nach Weinsberg? Gott ſegne Ihre oſt ſo ſchwer, lieben Angehörigen! Gott ſegne Sie, der Sie mir einer der Liebſten ſind mein Freund! auf Erden! Ich grüße und küſſe Sie alle inniglich.
te wieder ganz Ihr Niembſch.
Hilf, Kerner. Heidelberg, was weiß ich, den wie vielten November(Dienſtag). iſt Schreiben Sie mir bald wieder.
II.
Geliebter Freund!
Ich habe Württemberg verlaſſen müſſen, ohne Dich, auf den ich mich ſo ſehr gefreut hatte, geſehen zu haben. Unſer Freund Alexander* verſprach mir, von Zeit zu Zeit mich zu Dir zu fahren, und in dieſer angenehmen, aber täuſchenden Erwartung verſtrich die Zeit, mein Paß lief ab und ich mußte heimeilen, wenigſtens über die Grenze, um denjenigen nicht zu com⸗ promittiren, der mir brevi manu und auf ſeine Fauſt einen Staatskanzleipaß gegeben, nachdem mir ein Reiſepaß von meiner Regierung abgeſchlagen worden war. Ich bin bei Gott unſchuldig an dem verlornen Wiederſehen in Weinsberg. Jetzt lebe ich in Iſchl, dem Soolenbade, kann aber der Gegend nicht froh werden wegen eines bereits dreiwochenlangen beſtändigen Regens.
Dieſen Morgen begegnete mir der Herr Prälat M. von H. und iſt derſelbe ſo gütig, einen Gruß an Dich mitzunehmen. Glaube nicht, daß
iir in Rege ich Dich vergeſſen habe, geliebter Freund! Männer wie Du ſind über die
tiſt Di Gefahr hinaus, von einem ordentlichen Kerl vergeſſen zu werden. Nichts mir iſt. 2,.. Dio NerſtRor D 1
tt it wo en von Vergeſſen, ſondern die Verſicherung, daß Du mir einer der liebſten Duue eine Menſchen auf der Welt biſt. Wenn ich wieder nach Schwaben komme, ſo Dache
ſoll es gewiß mein Erſtes ſein, daß ich zu Dir eile. dd vid Es waren ſehr ſchöne Tage, die wir das letztemal mit Sederholm und er Tod—. 4 2„ u 2od Alexander verlebten. In Deinem traulichen Häuschen hat ſich ſchon man⸗ der d
Iddes Gr⸗
n 2;. 7—.. 4 nin ches zuſammengefunden, was nie wieder zuſammenkommen wird. Lieber ſder ewig it. Frelli n Kübi*Alexander, Graf von Württemberg. im 4


