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Von Hermann Emmerich. 473
kommt viel auf die Stärke der Gabe an, welche der Menſch genießt, auf Temperament, Geſundheitsumſtand und manche Nebendinge. Daher rührt denn auch die Verſchiedenheit der Wahrnehmungen bei den einzelnen Beob⸗ achtern, welche Verſuche angeſtellt haben. Ein Arzt ſchreibt:„Nach dem Genuſſe des Haſchiſch ſind alle meine Seelenkräfte geſteigert; alles, was ich ſehe, nimmt einen größern Umfang an, und wenn ich die Augen ſchließe, empfinde ich kein ſo hochgeſteigertes Wohlbehagen, als wenn ich ſie offen halte. Was mich umgibt, iſt wie mit Heiterkeit übergoſſen, mein Fuß ſcheint kaum den Boden zu berühren, mein Blut in leichten, luftigen Aether ver⸗ wandelt zu ſein. Während der Nacht folgt ein wahrhaft entzückendes Geſicht dem andern; aber Morgens beim Erwachen bin ich bleich und abgemattet, mein Kopf ſchmerzt und iſt dumpf, die Mattigkeit groß, und ich muß den Tag über ganz ruhig liegen bleiben.“
Ein anderer Naturforſcher, der gleichfalls aus eigener Erfahrung ſpricht, vergleicht den Zuſtand, in welchen der Geiſt nach dem Genuſſe des Hanfertractes verſetzt wird, mit Narrheit oder Wahnſinn.„Das Haſchiſch zaubert ein wirkliches Glück herauf, ein rein geiſtiges, nicht etwa ſinnliches Wohlbehagen. Man iſt glücklich, nicht wie ein Schlämmer, der ſich mit herrlichen Speiſen vollauf geſättigt hat, ſondern in der Art wie ein Menſch, der eine freudige Botſchaft erhält oder einen längſt gehegten Wunſch endlich erfüllt ſieht. Aber der Gang unſerer Vorſtellungen wird unabläßig unter⸗ brochen und wechſelt im Nu; eine Bewegung oder ein Gedanke ruft eine ganz neue Reihe von Empfindungen und Gegenſtänden hervor, und alles geht raſch mit bewundernswürdiger Klarheit und Deutlichkeit vorüber. Ein Orientale, der eine lediglich angenehme„Fantaſia“ ſich verſchaffen will, ſorgt dafür, daß aus ſeinem Gemache alles entfernt werde, das ſeinem Hanf⸗ delirium eine trübe Wendung geben könnte; er will ſich in das Paradies des Propheten Mohammed verſetzen.“
Die Geſichte, welche der Hanf heraufzaubert, ſind wunderbar mannig⸗ faltig. Wir wollen zwei Gewährsmänner ſprechen laſſen, zuerſt einen Arzt, welcher im Intereſſe ſeiner Wiſſenſchaft häufige Verſuche anſtellte, und dann einen berühmten Reiſenden, der zugleich ein ausgezeichneter Schriftſteller iſt. Der Arzt, Doctor Berthault, nahm eines Tages eine etwas ſtarke Gabe Haſchiſch; einige Zeit nachher begann die Muſik eines Dragonerregiments zu ſpielen. Bis zu jenem Tage, ſagt er, habe er nie gewußt, was eigent⸗ lich Muſik ſei; die Fähigkeit, alle Töne in ſich aufzunehmen, wurde ganz
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