Jahrgang 
3 (1858)
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Von Karl Seifart.

nd V 3. Der Glockenborn bei Freden. bſt te, Der Klöppel in der Glocke darf nicht anders als mit bloßer Hand en aufgehalten werden. Den Glauben wollte ein vermeſſener Läuter(Glöckner) en in Freden einſt zum Spott machen und den Klöppel mit einem Handſchuh is an der Hand aufhalten. Aber kaum war der Klöppel von dem Handſchuh

berührt, als ſich die ganze Glocke von dem Glockenſtuhl löste, durch das an Schallloch flog und ſich nach einer langen Fahrt durch die Luft auf einer 2 Wieſe niederließ. Die offene Seite der nach und nach im Wieſengrunde en, verſinkenden Glocke war nach oben gekehrt und bildet noch heute einen ſtets er offenen Brunnen. Daher heißt die Wieſe die Glockenbornswieſe. ene 1 len

4. Das Stakenſchlagen.

a, In der Groß⸗Fredener Maſch war es ſeit alten Zeiten hergebracht, ne daß die Bauern um ihre Wieſen Hürden ſtellten, welche an Staken(Pfäh⸗ ten b len) befeſtigt waren. Gottvergeſſene, habſuchtige Leute ſtellten nun einſt le während der Nacht, um ihre Wieſen zu vergrößern, die Staken anders, gt, als ſie am Tage vor aller Welt Augen und nach dem Recht geſtellt waren. nge Dafür aber haben ſie im Grabe keine Ruhe. In mancher Nacht hört man,

wie ſie in der Maſch Staken einſchlagen und ſteht nach jedem Schlage deut⸗ fte, lich Funken ſprühen. und ine ſich und die ige nd mner

Hausblätter. 1858. III. Bd. 30

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