rs— der k Hinter⸗ t, ganz ſo dert, wie nt ſind. lkürlich das Buch efriedigt gen.— öt Levin len: Aus kaiſerin. en,“ führt Karl VI. mit der mit dem die zweite velche der mit Lud⸗ d dieſelbe g exeellirt der Roc⸗ zen bidden te Lecture. lenmaſchi⸗ rag. Ko⸗ Roman, Marquis innt und lieder in ſtellungen rhunderts
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dazu die ützt. Der in wenig aber mei⸗ vermie⸗ der Ver⸗
Marquis, zzehn be⸗
Roman aus der Zeit des 30 jährigen Kriegs liegen uns die beiden erſten Halb⸗ bände vor und verrathen überall den gewandten und beliebten Erzähler. Wei⸗ ter auf das Buch einzugehen, müſſen wir uns bis zur Beendigung deſſelben vorbehalten. Denn es verſpricht zu be⸗ deutend zu werden, als daß wir ſtück⸗ weiſe darüber urtheilen möchten. Gleichfalls in die Zeit des dreißig⸗ jährigen Kriegs führt uns: Der Bu⸗ chenhof, ein Roman von Ludwig Roſen. Brockhaus. 1858.— allein wenn auch hiſtoriſche Perſonen darin auftreten, ſo iſt das Ganze doch kein hiſtoriſcher Roman, ſondern vielmehr eine romantiſche Darſtellung aus jenen Tagen, die oft an das Genre der Dorf⸗ geſchichten ſtreift. Es mag wohl ein Erſtlingswerk ſein, denn wir erinnern uns nicht, den Namen des Verfaſſers ſchon anderwärts gefunden zu haben.
Aber es iſt ein Erſtlingswerk, wie wir
uns viele wünſchten, ſo intereſſant iſt ſein Inhalt, ſo wacker die Form, ſo maßvoll die Darſtellung. Die hiſtori⸗ ſchen Perſönlichkeiten— Sporck und der große Kurfürſt— ſind vortrefflich ge— zeichnet. Wir können das Buch unſerm Publikum auf das wärmſte empfehlen.
Die Geſchichte des deutſchen Studententhums, ein hiſtoriſcher Ver⸗ ſuch von Oskar Dolch. Brockhaus. 1858. bringt uns fleißig geſammelte und geſchickt und überſichtlich geordnete Materialien und zeichnet das Leben des Studenten von den früheſten Zeiten bis auf die Freiheitskriege ſo lehrreich, ſo ergötzlich zugleich und ſo— abſtoßend, daß ſelbſt das große, nur Unterhaltung begehrende Publikum das Buch mit vie⸗ lem Intereſſe leſen wird. Auch in die⸗ ſem Buch, wie es kürzer ſchon in Karl Seifarts Altdeutſchem Studen⸗ tenſpiegel geſchah, wird auf jeder Seite der Beweis geliefert für den immer entſchiedenern Fortſchritt zum Vernünf⸗ tigen und Guten. Es iſt wieder einmal ein Pfahl im Fleiſch für die blinden Anbeter der„guten alten Zeit;“ möge er ihnen fühlbar werden!
Hans Hermann Müller, Ver⸗ ſtand und Gemüth. Wien. Wal⸗
III
lishauſer'ſche Buchhandlung. 1858. Es thut uns leid, daß wir über dies Buch nichts weiter zu ſagen wiſſen, als daß der Verfaſſer gut gethan hätte, mit der Herausgabe deſſelben zurückzuhalten, bis er durch ſich ſelbſt oder durch Andere zu der Einſicht gekommen, daß zum Bücherſchreiben mehr gehört, als allerlei zuſammengewürfelte, oft höchſt unwahr⸗ ſcheinliche Begebenheiten, weſenloſe— Menſchen und eine Sprache, die von Feile wenig oder gar keine Spur ver⸗ räth.
Eltern und Erziehern können wir die folgende kleine Schrift beſtens em⸗ pfehlen: Ueber Erziehung und Un⸗ terricht des weiblichen Geſchlechts, von Dorothea Valentiner. Mainz. Kunze. 1857. In Briefen an einen Freund behandelt die Verfaſſerin, die ſelbſt Lehrerin iſt, ihren Gegenſtand ge⸗ wiſſenhaft und anziehend, und verfolgt Leben und Erziehung des Mädchens vom frühſten Alter an nach jeder Seite hin. Beſonders über die früheren Lebensjahre, möchte unſerer Anſicht nach, in dieſer Kürze kaum etwas Beſſeres geſagt wer⸗ den können.
Ein ſehr belehrendes und intereſſan⸗ tes Buch iſt: Dante Alighieri, ſein Leben und ſeine Werke. Von Hartwig Floto. Stuttgart. R. Beſſer. 1858. Kurz und bündig und doch höchſt licht⸗ voll und inſtruktiv ſchildert der Verfaſſer den großen Dichter und die wildbewegte Zeit, in welche ſein Leben fiel, und ent⸗ wickelt ebenſo ſcharf und lichtvoll ſeine Werke, fern von müßiger Deutelei und Erklärungsſucht. Das Buch wird nicht allein als Biographie, ſondern auch als treffliche Darſtellung aus der italieniſchen Geſchichte vielen Leſern gar willkommen ſein. Zum Schluß müſſen wir auch noch der eingeſtreuten muſterhaften Ueber⸗ ſetzungen des Verfaſſers rühmend ge⸗ denken.
Mit Vergnügen machen wir unſer Publikum auf die neue Auflage der Deutſchen Volksbücher von Gu⸗ ſtav Schwab aufmerkſam, deren erſte Lieferung, Stuttgart, S. G. Lieſching. 1858. uns vorliegt. Das Buch iſt mit vielen, ganz vortrefflichen Holzſchnitten


