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Lächeln, auch in ſeinem Zorne malen zu lernen. Ein Menſch kann jedoch nicht immer malen, und es wurde daher auch mir ſchwer, andere Beſchäftigung zu finden. Ich putzte die Metallbeſchläge der Teleſkope und die Griffe der alten Hirſchfänger, bis ſie wie Gold glänzten,— reinigte die Vogelflinte und machte ſie zum Gebrauche fertig, wenn mit dem Eintreten des Schneefalles im Norden die Zugvögel anlangten; und da ich die Bemerkung gemacht hatte, daß ſich am Ufer auch nicht der kleinſte Fiſch fangen ließ, ſo unternahm ich die Arbeit, ein großes, altes und zum Leucht⸗ thurme gehöriges Boot wieder in Stand zu ſetzen, welches
ich in einer nahen Bucht halb verſunken gefunden hatte. eſſen bleiben ſollte, war es iu ih Lebensweiſe kennen zu lernen.
Wie ſich der Leſer ſpäter überzeugen wird, höchſt glücklicher Umſtand, daß ich mich dieſem Geſchäfte unterzog.
Monaten führte zwar die Neugier manchen Gaſt zu mir, allein obgleich ich nie unterließ, ſolche Beſuche ſo artig als möglich zu empfangen, konnte doch keine Vertraulichkeit zwiſchen mir und ihnen entſtehen. Der Grund davon war nicht ihre rohe Ausdrucksweiſe, oder ihr lärmendes Weſen, und ebenſowenig ihr Mangel an Bildung; er lag darin, daß meine Nachbaren faſt ſämmtlich in ihrem Benehmen Etwas hatten, das jeden Grad von Achtung und Vertrauen unmöglich machte. Bei all' ihrer äußeren Rohheit waren ſie verſchlagen und ließen zuweilen Aeußerungen hören, die nach meinem Gefühle ehrlos waren.
Ich werde nie den erſten Beſuch vergeſſen, welchen ich bei der Familie Brown abſtattete. Fruit Creek war eine lange und tiefe, aber ſchmale Bucht, welche in einen ab⸗ ſchüſſigen Winkel auslief, auf deſſen weichem Sande zahl⸗ reiche Boote und Kähne, ſowie auch viele Fiſche lagen, die vom Waſſer ausgeworfen worden waren. Die Bucht(Fruit Creek= Obſt⸗Bucht) hatte ihren Namen von einem mit Ananas und Nüſſen beladenen weſtindiſchen Schiffe, welches
Feierſtunden. 1864.
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in der Nähe derjenigen Uferſtelle untergegangen war, wo Daddy Brown ſein langes, ſchwarzes Blockhaus erbaut hatte. Noch andere Hütten waren in der Nähe ſichtbar, allein Mr. Browns Wohnung war die beſte und größte von allen. Sie hatte Glasfenſter und einen kleinen Gar⸗ ten, der gegen das Spritzen der Wellen und die Anhäu⸗ fung des Sandes durch eine hohe, von ganzen Baumſtäm⸗ men errichtete Wand geſchützt war. Das Innere des Hauſes
hatte noch bequemere Einrichtungen, als ſelbſt ſein Aeußeres
erwarten ließ. Die Familie Brown mußte in guten Um⸗ ſtänden ſein, und da ſie darauf beſtand, daß ich zum Nacht⸗ ſo hatte ich Gelegenheit, ihre gewöhn⸗
Daddy Brown war ein geſunder alter Mann, wenn⸗
9. ggleich von Jahren ſtark gebeugt, deſſen ſchwarze Augen wie 1 Während deſſen ſah ich von meinen Nachbaren, den die eines Habichts funkelten und große Schlauheit und übrigen Bewohnern der Inſel, nur wenig. In den erſten Kraft verriethen.
Ich mußte unwillkürlich Gefallen an ihm finden, denn er ſprach gut und geläufig. Von der ganzen Familie war er allein in der Welt umhergekommen, hatte als Steuermann eines Schiffes China und Europa beſucht und oft die atlantiſche Küſtenfahrt von Veracruz bis Halifax gemacht. Er hatte drei Söhne, von denen Japhet der älteſte war, und drei Töchter, ſämmtlich groß und ſchön gewachſen, mit dunkler Geſichtsfarbe und feuri⸗ gen Augen. Die Mutter dagegen war eine ſanfte kleine Frau, mit ſcheuem Blicke in ihren blauen Augen und, wie ihr Gatte erzählte, aus Pennſylvanien gebürtig,— eine vortreffliche Haushälterin, die ganz den Geſchmack der Frauen des Nordens für Putzen und Scheuern hatte; denn der Fußboden des Hauſes war fleckenlos, und das in den Küchenſchränken befindliche Zinn und Kupfer ſtrahlte von Glanz. Ich wurde gaſtfreundlich empfangen. Die jungen Männer betrachteten jedoch meine Sehnen und Muskeln mit unverhehltem Hohne und forderten mich ſcherzend zu einem Ringkampfe mit einem der Jüngeren auf, da Ja⸗ phet, wie ſie ſpöttiſch bemerkten, zu groß und ſtark für mich ſei. Aber auch von meiner Fertigkeit im Schießen wollten ſie Proben ſehen, in Betreff deren ihnen der älteſte Bruder Wunder erzählt hatte. Es wurde alſo eine Vogel⸗ flinte von dem Haken über dem Ofen, wo ſie gewöhnlich thing, herabgenommen und eine halbe Stunde lang nach einem beweglichen Ziele, einer Mütze oder einem alten
Stiefel, geſchoſſen, die wiederholt in die Luft geworfen und
unter allgemeinem Beifalle von Schrot durchlöchert wurden. „Es wird zu dunkel! es wird zu dunkel!“ rief der alte Brown.„Gut geſchoſſen, Britiſcher,— nun genug!
Früher war ich auch ein leidlicher Schütze, aber nur mit
Kommt zum Eſſen, Jungens und Mädels; die Alte hat eben die Lampen angezündet.“
V Die erwähnten Lampen waren große Maſchinen von weißem Metall, augenſcheinlich das Werk eines amerikani⸗ ſchen Blechſchmieds, die eine große Quantität Oel enthiel⸗ ten und ein helles, gelbes Licht gaben. Das Tiſchtuch war über den Wallnußtiſch gebreitet worden, und auf demſelben ſtand dampfend ein großer Ueberfluß heißer Fleiſchſpeiſen, von Flaſchen und Steinkrügen umgeben. Die Teller waren von gewöhnlichem Steingut, aber die Trinkgeſchirre waren von verſchiedenem Material. Daddy Brown hatte einen ſilbernen Becher, Japhet einen zinnernen, die Mädchen Gläſer, und die übrigen Familienglieder Porcellankrüge. Noch mehr aber wunderte ich mich, zu bemerken, daß manche von den Gabeln aus maſſivem Silber beſtand, während
andere gewöhnliche ſtählerne Doppelzinken von der billigſten Beſchaffenheit waren.
der Büchſe.
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