268
—
Antonie(ſpielt eine rauſchende Melodie mit Janitſcharen⸗Muſik).
Gottlieb lachtet nicht mehr darauf, holt ſich einen Stuhl, ſetzt ihn neben Julien, gibt ihr durch Mimik zu verſtehen, daß ſie den Ermel unrecht ein⸗ naͤht, ſie verſteht ihn nicht, er nimmt ihr die Naͤthe⸗ rei aus der Hand, und faͤngt ſelbſt an, den Ermel einzunaͤhen).
Julie(ſpringt triumphirend auf). Herkules am Rocken der Omphale(zu Antonien uͤbermuͤthig ſpottend). Siehſt Du die Macht der Schoͤnheit! (geht. Im Abgehen ſieht ſie ſich nach Gottlieb um, der ſich gar nicht mehr um ſie bekuͤmmert.) Er wird. doch nachkommen?(ab durch die Gartenthuͤre, bleibt aber am Fenſter ſtehen.)
Antonie(wirft das Pianoforte heftig zu.) Albern, ſehr albern!(durch die Gartenthuͤre und links ab, wie ſie an die Thuͤre kommt, entſchluͤpft Julie rechts.)
Gottlieb(naͤht fleißig fort.)
Stein(ſehr laut und heftig in der erſten Thuͤre rechts). Ich ertrage es nicht laͤnger.
⸗
—


