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Guitarre weg, nimmt die Naͤtherei auseinander, und faͤngt an zu naͤhen, ohne mehr auf Gottlieb zu ſehen, der fort lieſt).
Antonie. Nun fange ich an.(Spielt auf dem Pianoforte eine Entree und Variationen uͤber: „Ich bin der Schneider u. ſ. w.“ aus den Schwe⸗ ſtern von Prag. Wie die Entree voruͤber iſt, und ſie das Thema ſpielt, blickt Gottlieb aus ſeinen Papie⸗ ren empor, faͤngt an zu laͤcheln, ſteht auf.)
Julie(dies bemerkend). Nein, taub iſt er nicht, aber(boshaft) dumm!
Gottlieb(marſchirt im Tacte der Melodie
zum Pianoforte, und hoͤrt ſeelenvergnuͤgt zu).
Antonie(triumphirend). Siehſt Du die Macht der Toͤne? Julie(unwillig). Abgeſchmackt.(ſie faͤngt
an den Ermel in ein Nachtcorſet einzunaͤhen. Anto⸗
nie geht in die Variationen uͤber, Gottlieb geht kalt und mit großen Schritten wieder zu ſeinem Tiſche, auf dem Wege dahin erblickt er die naͤhende Julie, trippelt ſchnell und auf den Zehen hinter ſie, Julie bemerkt es, und giebt ſtumme Zeichen der Freude.


