Jahrgang 
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Zwanzigſtes Kapitel.

Die ſeelenvollen Stunden, die William im Umgange mit beiden Frauen und mit dem heitern, weltgebildeten Sir Thomas Heminge hatte, laſſen ſich nicht beſchreiben. Sein Herz, von einer milden Trauer bewegt, hatte eine neue oder doch geſteigerte Empfänglichkeit für die Einflüſſe eines ſolchen Lebenskreiſes gewonnen, und nach ſo wunderbaren Erlebniſſen auf Pfaden der Liebe und der Ehre war ihm eine ganz neue Welt von Ahnungen und Anſchauungen aufgethan, über der ſein Geiſt ruhig ſchwebend die tiefſten Kräfte ſeines dichteriſchen Schaffens ſammelte. Ein rüh⸗ render Contraſt ſtellte ſich dem Freund an Mutter und Tochter dar. Während die jungfräuliche Alice faſt zu⸗ ſehends hinſchwand, wie eine Seele ihre Hülle verzehrend ſich zu den reinſten und liebevollſten Empfindungen läu

tert, ſchien ihre Mutter, ſeit ihrer Vermählung mit Heminge, ſich noch einmal zu verjüngen und ſo zu ſagen einen zweiten, einen Sommer- oder Johannis⸗

trieb ihrer kraftvollen Schönheit zu entfalten. Sie blickte nicht, wie Alice, aus verklärten Wolken, ſondern von den freien Höhepunkten des Lebens mit edlem gebildeten Herzen und klaren, frohen Augen auf die Welt. Heminge aber, ein Hof⸗ und Staatsmann, beſaß den mildeſten Humor, um das Bedeutſame und Nichtige, das Hohe