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durch welche Mittel war es ihm gelungen, ſeinen Zweck zu erreichen?
Bertram Schenk nahm unzählige Priſen, er ſchüttelte zu verſchiedenen Malen ſein Haupt, wanderte eine geraume Weile auf und ab und füllte endlich ein Glas mit ſchäumendem Gerſten⸗ ſaft, welches er auf einen Zug leerte.
Jakob Herz alſo hatte den Betrag der Erbſchaft, der die Kleinigkeit von achtzigtauſend Dollars repräſentirte, erhalten?
Jakob Herz? Sollte er der Betrüger ſein?
Richtig— Jakob Herz hatte ja damals ihm den Brief des Konſuls gebracht mit der Bemerkung, derſelbe ſei irrthümlich ſeinem Schreiber Bernhard Schenk übergeben worden!
Wie aber hing das Alles zuſammen?
Der Schenkwirth konnte keine Klarheit hineinbringen, er mußte den Rath und die Anſichten Anderer hören, um danach ſein Urtheil zu bilden.
Wen aber ſollte er zu Rathe ziehen? Der Barbier Gabel verſtand davon nichts, Fritz Wacker konnte ihm auch nicht rathen. Wenn nur Otto dageweſen wäre, er würde ſchon der Geſchichte auf den Grund gekommen ſein!
So blieb nur noch Heinrich, und Bertram Schenk ging höchſt ungern zu ihm.
Indeß, er mußte ſich doch dazu entſchließen, man konnte ja nicht wiſſen, ob der Betrüger nicht ſeine Spione drüben hatte, die ihm von dem, was im Konſulat vorfiel, unterrichteten, in dieſem Falle mußte raſch gehandelt werden, wenn man nicht Ge⸗ fahr laufen wollte, den Betrüger ſammt dem Gelde entwiſchen zu laſſen.
So trat denn Bertram Schenk den Weg zu dem Hauſe ſeines Sohnes an, er war über die Schritte, die er thun wollte, nach⸗
dem er den Rath desſelben vernommen hatte, mit ſich im
Reinen.
Heinrich konnte ſeine Ueberraſchung nicht verhehlen, als er ſo plötzlich ſeinen Vater eintreten ſah, und dieſe Ueberraſchung be⸗ rührte den alten Biedermann unangenehm, weil ſie ihm bewies, daß ſein Beſuch nicht willkommen war.
„Ich bitte um Entſchuldigung, wenn ich ſtöre,“ ſagte er, indem er ſich in einen Seſſel niederließ,„ich habe da ſoeben einen ſehr wichtigen Brief erhalten, über den ich gerne Deine Anſicht hören möchte. Sei ſo gut und lies das Schreiben und ſage mir dann, was Du von der Sache hältſt.“
Mechaniſch entfaltete Heinrich den Brief, daß der Inhalt des⸗ ſelben auch für ihn Intereſſe haben könne, ahnte er nicht.
Aber je länger er las, deſto aufmerkſamer wurde er, mit
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