Thiergeſpraͤch.
Zwiſchen einer Katze und einem Mops.
Mops. Verzeihen Sie, gnädige Frau, daß ich Sie wiederum mit einem Beſuche beläſtige.
Katze. O, mein lieber Freund, ich heiße Sie tau⸗ ſend Mal willkommen!(für ſich) Das iſt ein recht zu⸗ dringlicher Mops.(laut) Ich habe ſchon lange nicht das Vergnügen gehabt, mich Ihrer angenehmen Gegen⸗ wart erfreuen zu dürfen.(für ſich) Der Mops iſt mir furchtbar zuwider.
Mops. Dringende Geſchäfte haben mich abgehalten, mich früher nach Ihrem Wohlbefinden zu erkundigen.
Katze. Sie ſind in der That ſehr gütig.(für ſich) Den Mops könnt' ich umbringen.(laut) Wollen Sie nicht Platz nehmen, lieber Freund.
Mops. Ich befürchte, Sie zu ſtören.
Katze. J bewahre— wie können Sie nur ſo was glauben. Cfür ſich) Der Mops ſetzt ſich wirklich, ach, du lieber Himmel, wie werde ich den Zudringlichen los.— Claut) Dürft' ich es wagen, Ihnen ein kleines Früh⸗
ſtück anzubieten.(für ſich) Der Kerl wird doch nicht etwa Ja ſagen.
Mops. Ich habe ſo eben gefrühſtückt und muß da⸗ her höflichſt um Verzeihung bitten, wenn ich von der
gütigen Einladung ſür dies Mal keinen Gebrauch machen kann.


