Jahrgang 
3
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nung der Gäſte übernommen,

Der Wirth lachte und bezeichnete ſie als die jüngere Schweſter ſeiner verſtorbenen Frau.

Nett gewachſen, äußerſt nett gewachſen; doch fehlt noch die nöthige Haltung. Ich werde meinen Curſus der höheren Tanzkunſt hier eröffnen, und dann wird da bald nachgeholfen ſein.

Indem trat die Frau vom Hauſe wieder in's Zim⸗ mer, und da ſie die Scene ſo vollſtändig verändert fand, ließ ſie ſich den Handkuß des Tanzmeiſters gefallen, welcher ſie damit gleich bei der Thür überrumpelte, während er die Schlußſentenz der Madame Rell ruhig hinnahm, die mit vieler Salbung feſtſtellte: man müſſe ſich ſeine Leute anſehen, wenn man etwas behaupten wolle; und zu den beiden andern Fremden gewandt:Kommen Sie her, meine Herren, Ihr Zimmer iſt zurecht! führte ſie dieſel⸗ ben, mit dem flackernden Lichte vorangehend, die breit⸗ rampige Treppe hinauf.

Wie berändert finden wir die Gaſtſtube drei Stun⸗ den ſpäter! Der alte Podagriſt ſitzt allerdings noch in ſeiner Ecke und der Jagdhund liegt wieder unter dem Ofen; aber die Stube iſt erträglich hell geworden bis in die Winkel, und wir können nun Alles mit Muße be⸗ trachten. Die Wirthin iſt nicht zu ſehen, ſie hat in der Küche zu thun, während ihr Schwiegerſohn die Bedie⸗ deren einige wie gewöhn⸗ lich beim Kartenſpiele ſitzen. Zwei andere, Grauköpfe, haben ſich vor den alten Rell poſtirt und nehmen die letzten vierzig Jahre durch; den beſten Platz ſehen wir jedoch beſetzt durch die drei Fremden. Eine ſaubere Geſell⸗ ſchaft! Herr Erlanger war ſeit der D mer ſitzen geblieben; er ſah endlich

ämmerung im Zim⸗ ſeine Hoffnung in