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ſucht, den Wirth aufgeſtört und Wein verlangt, um ſich Uach dem Schreck zu ſtärken. Bald fanden ſich mehrere zu ihnen, namentlich der Bruder Röder's, welcher noch fehlte und über deſſen Verbleiben ſelbſt Plätzer, der noch auf der Flucht in ſeiner Nähe geweſen, keine Auskunft zu ertheilen vermochte. Ob er verwundet, vielleicht gar getödtet oder in die Hände der Grenzjäger gefallen, das Alles blieb daher unentſchieden, obſchon es leicht begreif⸗ lich an Vermuthungen in dem oder jenem Sinne nicht mangelte. Letztere ſollten ſich jedoch bald alle eben ſo überflüſſig als irrig erweiſen; denn während die Männer noch in der Mittheilung ihrer Beſorgniſſe begriffen waren, ward plötzlich die Thür aufgeriſſen und Röder's„Kleiner“ ſtand, einen leichten Verband der linken Hand abgerechnet, unverletzt, geſund und munter wie ein Fiſch vor den jubelnden Genoſſen.
„Wein her!“ rief er und warf die Büchſe in eine Ecke.„Uff! das war eine böſe Nacht— fehlte eben nur ein Haar, ſo hatten ſie mich drüben, und ſtatt des Weines hätten ſie mir halt Waſſer...“
„Und vielleicht das kaum vorgeſetzt,“ unterbrach ihn Plätzer.„Ich kenne die Vögel; wen ſie erwiſchen, der muß herhalten für Alle. Aber zum Teufel, wie biſt Du weggekommen, Kleiner?“
„Ganz einfach,“ lachte Röder.„Als mich die Bande
wohl eine Stunde lang von Fels zu Fels gejagt, auch
Einige die linken Puffer vergeblich auf mich abgedrückt, kam ich wieder dahin, wo Mauſchel Aaron den Purzel⸗ baum ſchlug. Eben hatte ſo ein Sſcher Hallunk aber⸗ mals auf mich angelegt, da raffte ich mich zuſammen und als der Schuß praſſelnd über mich hinfuhr, da ſprang ich
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