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Hymenaͤen.
Toͤnet lauter meine Saiten, Stroͤme froher mein Geſang, Denn ihr ſollt das Feſt begleiten, Das ſich Liebe heut' errang, Sollt in all' die Wonne ſtimmen, Die heut' jubelnd kund ſich macht, Funken in der Flamme glimmen Von Entzuͤcken angefacht.
Auf dem Meer der Freude ſinget Schwaͤnen gleich das ſchoͤnſte Lied, Weil der Erde Land nun ſchied Und ein Himmel ſie umringet.
Ja, es iſt ein Himmesſeegen, Der aus ſolchen Augen glaͤnzt, Tritt ſich Lieb' um Lieb' entgegen Von der Myrthe hold bekraͤnzt, Alles Zagen iſt verſchwunden, Alles Bangen iſt vorbei,
Herz hat nun das Herz gefunden, Daß es ewig gluͤcklich ſey.
Aus der Sehnſucht Wolkenſchleier Webt ſich nun ein feſtes Bild, Ewig hold und ewig mild
Zu des ſchoͤnſten Tages Feier.
Mag ſich Groͤße ſtolzer bruͤſten, Ehrgeiz kuͤhner ſich erhoͤhn,
Mag die Macht zum Kampf ſich ruͤſten,
Geiz am vollen Kaſten ſtehn,


