Jahrgang 
2
Seite
240
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Weiter beſucht man die Magazine, und be⸗ merkt die mannichfaltige Weiſe, wie jene Waaren aufbewahrt, ſortirt, verpackt, in die Boote ge⸗ laden, und nach der Stadt geſchifft werden, was gewiß nicht unintereßant iſt. Man beobachtet fer⸗ ner die Arbeiten, wie die Lebensart, die Induſtrie, und die Sitten der Neger, wobei man auch ihre Huͤtten, und Anpflanzungen, ihre Geflechte, und Schnitzarbeiten beſieht; ja ſelbſt ihren Hochzeiten, Kindtaufen, Leichenbegängnißen, Feſtgelagen, und ſonntäglichen Tanzgeſellſchaften beiwohnt.

Noch mehr: man ließt und ſchreibt; man zeich⸗ net und muſicirt. Man ſchneidet, jeder Herr mit ſeiner Dame, allerhand Carricaturen, Blumen, und Thiere, aus buntem Papiere aus. Man ſiſcht und jagt, fängt prächtige Schmetterlinge, oder be⸗ ſucht den Vogelheerd. Auch die mannichfaltigen, herrlichen, tropiſchen Waldpflanzen, und hohen Baͤu⸗ me, die ſo viele ſchöne Holzarten liefern, bieten mancherlei intereßante Beobachtungen dar. So vergingen uns dieſe drei Monate, wir wußten ſelbſt nicht wie. In den lezten Tagen des Octobers end⸗ lich kehrten wir nach der Stadt zuruͤck.