ches Frühſtuck ein. Der Steuermann, mit noch vier anderen Negern, holten hierauf unſere Coffres, und Mantelſaͤcke ab; ſo beſtiegen wir das Boot kurz vor neun Uhr. Nach halb zwölf Uhr, war die Fluth voll*); wir legten alſo bei der Plantage eines Freundes an. Hier wurden wir ſehr herzlich em⸗ pfangen, hielten eine vortreffliche Mittagscollation, und richteten uns; da die neue Fluth erſt kurz vor Sonnenuntergang anlaufen konnte, ſogleich fuͤr die Nacht hier ein.
Der übrige Theil des Tages verging auf die oben beſchriebene Art. Es befanden ſich noch ſechs andere Gaͤſte, drei Herren und drei Damen auf der Beſitzung. Mit dieſen und der Familie bildeten wir eine ſehr zahlreiche Geſellſchaft. Die Abendta⸗ fel war für 36. Perſonen gedeckt, und mit den aus⸗ erleſenſten Speiſen und Weinen beſezt. Sie erra⸗ then von ſelbſt, daß nach Endigung derſelben, ein lebhafter Ball begann, und erſt um Mitternacht geendigt ward.— Am folgenden Vormittage, mit der halben Fluth, fuhren wir wieder ab, und ka⸗
) Sonſt ſagt man auch,— trat das Hochwaßer ein.— Da aber das ſcheinbare Stillſtehen deßelben, nur einige Mi⸗ nuten anhält, muß man ſogleich vor Anker gehen; denn unverzüglich tritt die Ebbe ein.
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