Jahrgang 
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und weiteſte, ungefaͤhr 30. St. von Paramaribo entfernt iſt. Nicht wenige liegen aber auch an der Kuſte, wo dann die Entfernung der aͤußerſten wohl das Doppelte beträgt. Hieraus ergibt ſich von ſelbſt, daß man auf alle, ohne Unterſchied, zu Wa⸗ ßer kommen kann. Dies mag in jeder Jahrszeit geſchehen; doch zu eigentlichen Landpartien, eignen ſich am beſten, die drei Monate Auguſt bis Octo⸗ ber, oder die große trockne Zeit.

Während dieſer Periode bieten die Plantagen, beſonders die an der Kuͤſte, oder großen Stroͤmen gelegenen, einen weit angenehmeren, kuͤhleren, und geſuͤnderen Aufenthalt, als Paramaribo dar. Wer es alſo nur irgend möglich machen kann, der be⸗ gibt ſich gewiß auf's Land, zumal, da beſonders von der Mitte Septembers an, die in der Stadt endemiſchen, hitzigen Fieber zu fürchten ſind. Man ſieht daher in der erſten Woche des Auguſts, alle Morgen und Nachmittage eine Menge Boote, theils ſtromaufwärts mit der Fluth, theils ſtromabwärts mit der Ebbe unter Segel gehn.

Alle Civilbeamten, beſonders die höheren, neh⸗ men dann ihre Familien mit, und beſuchen die Be⸗ ſitzungen ihrer Verwandten, Freunde, und Bekann⸗ ten, der Reihe nach. Alle Plantagenbeſitzer, Buch⸗