— 216—
Geſträuchen dagegen, giebt es nicht wenige von be⸗ ſonderer Schönheit. So die Allemanda cathare- tica; die Galanga; die Cassia pulchra; der Ro⸗ cou; der Indigo, die Agave americ. und mehrere andere Arten; die chineſiſche Malvenroſe, und viele andere mehr. Aber eigentlich rultivirt werden ſie nirgends, denn ſie tragen durchaus nichts ein, und der Arbeitslohn ſteht viel zu hoch.
Von öffentlichen Gebaͤuden laßen ſich nur drei anfuͤhren, wiewohl ſie eben auch nichts weniger als anſehnlich ſind. Es iſt dies die lutheriſche Kirche, das Civilgerichtsgebäude, und der ſogenannte Gou⸗ verneurs⸗Pallaſt. Die erſten beiden ſind ganz von Backſteinen, bei dieſem aber iſt nur das Erdgeſchoß in dieſer Art gebaut. Die zwei oberen Stöcke, und die Manſarde ſind von Holz. Dies Gebände, wie⸗ wohl es ziemlich alt iſt, nimmt ſich indeßen nicht uͤbel aus. Auch liegt es aͤußerſt vortheilhaft, am Ende der großen, ſchoͤnen Ebene, die ſich zwiſchen dem Fort Zeelandia, und der Stadt hinzieht, und gegen den Strom zu völlig offen iſt.
Eine ſchoͤne Allee von alten herrlichen Tama⸗ rindenbaͤumen, die bei dem ſogenannten Pallaſte anfaͤngt, verbindet Paramaribo mit jenem Fort. Sie iſt eine ſtarke Viertelſtunde lang, und die ein⸗


