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nem gewöhnlichen hollaͤndiſchen Bauerngarten gleich. Es ſind eigentlich nichts als Grasplätze, mit Citro⸗ nen⸗ und Cactushecken eingefaßt. Einige ſpärliche Gemuͤß⸗ und Blumenbeete, ein paar Cocospalmen, ein halbes Dutzend anderer tropiſcher Fruchtbäume, und eine Menge ähnlicher Geſträuche— das iſt Alles, was man in einem ſolchen Garten zu finden pflegt.
Freilich iſt aber auch die Gartenluſt in Para⸗ maribo gar ſehr beſchränkt. Wirklich hat man Morgens nur eine Stunde, und Abends gar nur eine halbe, wo man derſelben genießen kann. Um ſechs Uhr wird es nemlich, unter dieſer Breite, erſt Tag, und um ſieben iſt es ſchon drückend heiß. Dieſe gluhende Hitze haͤlt nun den ganzen Tag über an. Endlich um ſechs Uhr Abends wird es wieder eühl. Allein keine halbe Stunde, ſo wird es finſter und die läſtigen Moskitos kommen ſchaarenweiß zum Vorſchein.
Ueberdem kann man in dieſem tropiſchen Clima, nur Aſtern, Balſaminen, Sonnenblumen, und einige faſt geruchloſe Roſenarten ziehen. Unſere ſchoͤnſten Blumen, wie Hyazinthen, Narcißen, Tazetten⸗ Geranien, Nelken, Lilien, Tulpen, u. ſ. w., kon⸗ nen durchaus nicht gedeihn. unter den tropiſchen


