Jahrgang 
2
Seite
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Es gehoͤrte einem inlaͤndiſchen Anfuͤhrer, den wir auf ſeinem karmeſinrothen Kißen ſitzen ſahen. Er hatte uns kaum bemerkt, ſo ſchickte er ſeinen Dollmetſcher, mit einer Einladung an uns ab. Wir nahmen es an, und fanden den hoflichſten Empfang, ſo wie die ausgeſuchteſte Bewirthung, auf vrienta⸗ liſche Art. Wir ſprachen dabei, durch den Dollmet⸗ ſcher verſteht ſich, ſehr viel uͤber Oſtindien mit ihm. Der Emir, wie ſie ihn nannten, war ein Mame⸗ luck, und ſchien nicht ohne einige taktiſche Kennt⸗ niße zu ſeyn. Vor ſeinem Zelte ſtand ſein praͤchti⸗ ges, weißes, arabiſches Streitroß, mit dem reich⸗ ſten Schmucke bedeckt.

Endlich nahmen wir Abſchied, und kehrten nach unſerem Schiffe zuruͤck. Hier fanden wir eine zier⸗ liche Karte von einem franzöſiſchen Major, der uns zu beſuchen gekommen war, und nun zu ſeiner So- ciété, und einem Soupé einlud. Wir wollten und konnten es nicht ausſchlagen, und wurden alſo von der zuruͤckgelaſſenen Ordonnanz, in ſeine Wohnung ge⸗ fuͤhrt. Hier ſtiegen wir zwei lange, ſchmale Trep⸗ ven hinauf, und traten dann in einen Saal, wo uns der ſtattliche, junge Mann, bis an die Thüre entgegen kam. Er war ganz auf Mameluckenart