Jahrgang 
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den ſind. Sie ſitzen auf Thronen, die Geſihter gegen Oſten, und auf den Nil gerichtet, kalt und feſt wie der Glanit, woraus ſie gehauen ſind. So blicken ſie ernſt und ruhig, auf die Tauſende von Generationen herab, die wie Schatten an ihnen voruͤbergegangen ſind. Nur die Zauberſtimmen ſind verſtummt; das Geheimniß dieſer Aeolsharfen, ſank mit den lezten Prieſtern ins Grab. Mit Sonnenuntergang kehrten wir auf das andere Ufer, und nach unſerer Wohnung zuruͤck.

Am folgenden Morgen ſchifften wir abermals uber den Strom, und traten unſere Wanderung, nach den Grabmälern der Koͤnige an. Man kommt in anderthalb Stunden dahin. Die Gegend iſt ode und traurig, rund herum kahle, niedrige Hügel von Flugſand, mit zerbroͤckelten Steinen ver⸗ miſcht. In einem derſelben befindet ſich der ſtollen⸗ artige Eingang. Die Fackeln wurden angezuͤndet, wir gingen hinein. So traten wir in einen lan⸗ gen Gang, der auf beiden Seiten, mit einer Reihe kleiner Kammern eingefaßt war.

Wir beſahen dieſelben nach der Reihe, und fanden die Waͤnde mit Gemälden bedeckt. Es ſind Bilder aus dem menſchlichen Leben, vielleicht nicht ohne tiefen Sinn gewaͤhlt. Hier die Arbeiten und

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