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ren gleichen, und von hohen Gebirgen umringt, deren Gipfel mit ewigem Schnee bedeckt ſind.

Die Straßen ſind ſämmtlich nach der Schnur gezogen, und mehrere Stunden lang. Die Haͤu⸗ ſer haben meiſtens drei Stockwerke, und durchaus platte Dächer, ſo daß man ſehr bequem daruͤber hingehen kann. Indeßen iſt für die Sicherheit durch große Hunde geſorgt. Sehr verſchoͤnert werden alle dieſe Gebäude, durch die zierlichen Balcongallerien, die längs den erſten zwei Stockwerken angebracht ſind. Mehrere haben die herrlichſte Vergoldung, die meiſten aber einen bronzefarbigen Anſtrich.

Die Höfe ſind mit hohen Orangenbaͤumen, und den ſchönſten Blumenbeeten verziert; man kann ſie daher fuͤr Garten anſehn. Unter den öffentlichen Gebaͤuden bemerkt man mehrere, die in einer Art Moſaik, mit bunten, glaͤnzenden Porzellantafeln be⸗ legt ſind. An anderen findet man mit Erſtaunen, alte mexicaniſche Gemaͤlde von drei ja vier Jahr⸗ hunderten her. Sie ſind ſaͤmmtlich vortrefflich er⸗ halten, was bei der Trockenheit, und Stätigkeit dieſes Climas, leicht erklaͤrlich iſt. In allen guten Häuſern ſind auch die immer ſehr breiten Treppen, mit Porcellanplatten belegt, und kunſtreichen, eiſer⸗ nen, ſtark vergoldeten Geländern verziert.