grauen Huͤten, die reichen Kaufleute mit ihren ga⸗ lonnirten Kleidern, u. dgl. mehr. An Seguedillas⸗ ſängern, und Verkaͤufern von Erfriſchungen, fehlt es ebenfalls nicht.
Unter den erſten, und haufigſten Vergnügun⸗ gen, duͤrften wohl die Bälle zu nennen ſeyn. Es giebt deren gewiß zwanzig jeden Abend, und dies ohne Uebertreibung geſagt. Die meiſten finden, bei Gelegenheit von Kirchenpatron-Feſten ſtatt. Hier⸗ bei herrſcht eine Sitte, die wohl bemerkt zu wer⸗ den verdient. Reiche und wohlhabende Leute nem⸗ lich, die Häuſer in der Nähe dieſer Kirchen haben, oͤffnen dieſelben, an ſolchen Abenden, fuͤr die ver⸗ ſchiedenen Claßen der Geſellſchaft, zur Veluſtigung. So die einen fuͤr den Adel, die anderen fur die Buͤrgerſchaft, noch andere endlich für die Volksmaße uberhaupt.
Hier wird denn fur Eintritt, Beleuchtung und Orcheſter nicht das Mindeſte bezahlt. Blos wer Erfriſchungen verlangt, die ſtets bereit gehalten werden, der erlegt etwas dafüͤr. Die Preiſe ſind niedrig, bei der Menge aber, werden die Koſten des Ganzen immer gedeckt. Wir beſuchten mehrere Bälle dieſer Art, und zwar in Begleitung ſchöner Cubanas. Auf unſerer Fahrt dahin, durch das


