Reiskuchenbäcker, Hauſirer mit glaͤſernen, kupfernen oder ſchildpattenen Arm⸗ und Fußringen und der⸗ gleichen mehr. 7
Alle eilen in Haſt herbei, alle ſtellen ſich in zwei Reihen auf. Zu gleicher Zeit erſcheinen die Gaukler und Wahrſager, die Tattowirer mit ihren Hautnadeln, die Banianen mit ihren Probierſteinen, endlich eine Menge Sanies und Joguis,(Bettel⸗ mönche) ſo wie die ſplitternackten, ſich wie Verrückte gebehrdenden Fakirs. So wird es acht Uhr und alle Buden und Gewölbe öffnen ſich. Die Menſchenmaſſe und das Getuͤmmel wird immer großer, der ganze Bazar ertönt von tauſendfältigem Geſchrei.
Mangas, reife Mangas! Tamarinden und gelbe Bananas! Areka und Betel! Buͤffelkuhmilch und Athar!(eingemachte Bambusſproßen) Reife Cocosnüſſe, und friſcher Palmkohl!— So geht es fort in unzaͤhlichen Artikeln, mit deren Aufzahlung ich Sie nicht ermuͤden will. Dazu der Geſang der Samiaße und ihrer ſummenden Tambourins; die Gloͤckchen der Putcharis(geiſtliche Balladenſaͤnger), die Trommeln der Joguis; die Cymbeln der Pan⸗ doces Bänkelſänger mit Gemälden), und die Hör⸗ ner der Sarpojans(Schlangenbeſchwörer), in der ſeltſamſten Vermiſchung.


