Jahrgang 
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Von dem Fort kommt man, uͤber eine breite Esplanade, nach der ſchwarzen Stadt, von den Ein⸗ gebohrnen Madraspatnam, d. h. Ober⸗Madras ge⸗ nannt. Dieſe iſt mit einem Graben eingefaßt, und enthält an Hindus, Malabaren, mohamedaniſchen Arabern, Parſen, Armeniern, Portugieſen, u. ſ. w. eine ſehr ſtarke Bevolkerung. Dieſelbe wird nach den neueſten Angaben, auf nahe an 400,000 Seelen geſchätzt. Auch wohnen einige hundert Englaͤnder daſelbſt. Die Straßen ſind hier ungepflaſtert, und die Häuſer äußerſt gemiſcht. Neben den ſchoͤn⸗ ſten Gebaͤnden der reichen Parſen, Armenier und Engländer, ſieht man die elenden Lehmhuͤtten der Eingebohrnen, mit Palmblättern gedeckt.

Allein gerade in der ſchwarzen Stadt iſt es, wo man das eigentliche Leben und Weben der Hindus beobachten kann. Vor Allem fuhre ich Sie auf den Bazar oder Marktplatz. Es iſt fruh um funf Uhr; von allen Seiten ſtrömen Verkäufer herbei. Junge Frauen und Mädchen, mit Milch, Gemuſen, Eyern und Fruͤchten; Maͤnner mit Hirſe, Reis, und andern Körnern; alte Weiber mit Mat⸗ ten, Töpferwaaren und Kohlen, Betel⸗ Spezerei⸗ Areka⸗ und Tabackshändler; Verkäufer von Palm⸗ blättern, Palmzucker und Sandelholz; Korbflechter,