Jahrgang 
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Verdeck, und ſahen die niedrige braͤunliche Kuͤſte, mit ihren zerſtreuten Palmengruppen, in klarem Morgenlichte gerade vor uns. Wir ſteuerten darauf zu, und erreichten ſo in wenig Stunden den Ein⸗ gang der Bai. Hier hielten wir ab und zu, bis der wachthabende Lootſenſchvoner, zum Abhylen der beiden Leute, ſein Boot abgehen ließ. Jetzt ward auf eine halbe Stunde beigelegt. Als endlich Alles in Ordnung war, wandten wir wieder, und ſetzten unſere Reiſe fort.

Balaſore iſt fuͤr den inländiſchen vſtindiſchen Handel, ein ſehr bedeutender Platz. Es befinden ſich mehrere engliſche Häuſer, auch einige portugie⸗ ſiſche und armeniſche Handelsleute daſelbſt. Sonſt liefert dieſe Stadt, außer trefflichen Baumwollſtoffen, auch eine Art ſehr ſchöner, hoͤchſt gefällig gedruckter Zeuge, die man unter dem Namen Balaſore Calicos kennt. Uebrigens pflegen alle, nach Calcutta be⸗ ſtimmten Schiffe, hier anzulegen, wo man ſie mit Lootſen dahin verſieht.

Einen dieſer Tage kamen wir, auf der Höhe von Manikapatam, bei mehreren holzbewachſenen Inſeln vorbei. Auf der größten derſelben, befindet ſich die beruͤhmte Pagode von Juggurnaut, die einer der beruhmteſten und beſuchteſten Wallfahrtsörter