Jahrgang 
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in den Ganges eingelaufen ſind. Eben ſo nehmen hier die abgehenden Oſtindienfahrer den Reſt ihrer Ladungen ein. Der Strom hat nemlich erſt von hier an, die gehoͤrige Tiefe fuͤr ſie. Wir ankerten ebenfalls daſelbſt.

Am folgenden Vormittage gegen 11 Uhr, ſegel⸗ ten wir hart an der Inſel Sagor vorbei, die uns links liegen blieb. Sie iſt lang, aber außerſt nie⸗ drig und mit dichtem Gehoͤlz bedeckt. Dies dient einer Menge von Tigern und Alligators(Crocodilen) zum Aufenthalt. Die Ufer werden nun ſo flach und niedrig, daß ſie mit dem Horizonte zuſammen⸗ fließen, und nicht mehr zu unterſcheiden ſind. End⸗ lich gegen halb ſechs Uhr Abends, paßirten wir die Muͤndung des Hugly. Vor derſelben kamen wir die Sandheads vorbei.

Dies ſind zwei große lange Sandbaͤnke, die unter dem Namen, das öſtliche und das weſtliche Riff bekannt, und beide mit ſchwarzen Tonnen bezeichnet ſind. Hier kreuzen immer drei Lootſenſchiffe; ſie bringen die ankommenden Oſtindienfahrer wechſel⸗ weiſe bis nach Kedjere hinauf. Die Compagnie unterhält deren zwölf, ſo daß die Reihe alle vier Monat von vorn anfängt. Es ſind treffliche, ſchnell⸗ ſegelnde Schvoner, von einem Lootſencapitain com⸗