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Frankfurt a. M. H. L. Brönner.
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ausgezeichneter Roman; wir unſererſeits halten nun freilich für das erſte Erforderniß eines Ro⸗ mans Wahrheit und Natürlichkeit. Dieſe beiden vermiſſen wir freilich in dem Werke der Ida Frick. Dagegen iſt ein großer Ueberfluß an ſpannenden, man kann wohl ſagen, prickelnden Situationen, das Intereſſe wird durch jene mo⸗ derne Raffinirtheit geweckt und erhalten, die ſich den Henker um die Mittel kümmert, wodurch dies erreicht wird. Welch unwahrſcheinlicher und im Jahre 1848 geradezu unmöglicher Betrug Ra⸗ phaelens(Gräfin Hebiaug) mit der wachſernen Todtenmaske. Der Verfaſſerin ſcheint es über⸗ haupt an Phantaſie zu fehlen, denn der ganze Roman iſt eine alte Geſchichte in neuer Formz; dieſer Pater Conſtantin, dieſe verſchmähende Liebe Grünaus, dieſes Verhältniß zwiſchen Grünau und Johanna Neuburg,„Alles ſchon dageweſen“, ſagt Ben Akiba. Der Gipfelpunkt der Con⸗ ceſſionen machenden Romanſchreiberin, die à tout prix, wie ſo viel Damenſchriftſtellerinnen, ein kreuzfideles Ende haben muß, indem ſich die ver⸗ ſchiedenen Seufzenden„kriegen“, iſt das letzte Ca⸗ pitel, wo wir zu unſerm Staunen erfahren, daß
Arthur, Roſannas, der Tochter Grünaus und
Johannas, Gatte iſt. Dennoch wollen wir nicht beſtreiten, daß der Roman in Leihbibliotheken ein vielgeleſener ſein dürfte und daß der Herr Verleger damit„etwas machen“ wird. 2
Die ſchwäbiſche Ilias. Von Ludwig Aurbacherweiland erdacht, Nun aber von mehrern Von ſeinen Verehrern
In holprige Verſe gebracht.
1850. 8. I18 Seiten.
Ein großes Verdienſt erwirbt ſich der uner⸗ müdliche K. Simrock wieder durch die Heraus⸗ gabe unſerer Sage von den ſieben Schwaben, und es iſt genug geſagt, wenn angezeigt wird; Simrock hat es gethan!— Ein Pröbchen, um
den Leſemund wäſſerig zu machen, ſollen die
Leſer haben, und zwar aus dem 18ten Capitel:
Haben wir doch all' unſre Fehler und Mängel, Iſt keiner ein Teufel und keiner ein Engel. Die Schwaben ſind treue, einfältige Leute, Die ſakriſch ſchanzen ſo morgen wie heute.
Was hört man nicht Alles von preußiſchen Pfiffen!
Sind aber nun gar zu ſehr abgegriffen Und dazu ſo verſchrieen in aller Welt,
So leicht wird keiner damit mehr geprellt.
Nur Bücher, welche der Redaktion eingeſandt
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Und was ſoll man ſagen von den blinden Heſſen, Die mit offenen Augen zu ſehen vergeſſen; Sie rennten ſich lieber ein Loch in den Grind, Als daß ſie ſollten ſehen, wo Wände ſind.
So hört man von den Weſtphälingern ſagen, Sie hätten unſern Herrgott ans Kreuz geſchlagen. Viele möchten ſich auch ſelber an der Naſe nur S zupfen, Sie haben den Schwaben nichts vorzurupfen.
Denn es iſt ja bekannt und noch nicht vergeſſen, Die Schleſinger haben einen Eſel gefreſſen, Die Oeſtreicher ſind Flachſeltrager,
Die Salzburger heißen Stierwäſcher und Zewager.
Die Mähren zapften eine Stute gar an,
Die ſie für ein Faß Bier anſahn;
Die Böhmen aßen einen madigen Hund
Für einen Parmaſankäs, was gilt das Pfund?
Von denen, die weiter gen Norden zu wohnen, Wird es ſich zu reden ohnehin nicht verlohnen, Und ſo weiß man eben von allen dergleichen: Wir dürften wohl ſchweigen von Schwabenſtreichen⸗
Doch mag man ſie immer wie wir in der Güte Von ihnen erzählen, denn Gott verhüte,
Daß unter uns Deutſchen das Necken abkäme, Ein Zeichen, daß auch das Lieben abnähme.
Der Werth des Büchelchens wird durch eine bei⸗ gegebene Erklärung der Schwäbiſchen Ausdrücke erhöht.— In demſelben Verlage erſchienen:
K. Simrock: Das deutſche Kinderbuch. 1848. Kl. 8. 248 Seiten.
Ueber den Werth deſſelben für Kinder herrſcht nur Eine Stimme. Ref. würde ihm aus dem Bremſchen einige Plattdeutſche Sprüche ꝛc. bei⸗ ſteuern können.—
Derſelbe: Die geſchichtlichen deutſchen Sagen aus dem Munde des Volks und deutſcher Dichter.
Gelegentlich werden wir dieſe Quelle, die ſo reich fließt, einmal wieder aufſuchen, um ſie den Wiſſensdurſtigen in ihrer Schönheit zu zeigen. Es thut Ref. leid, daß ihm die„deutſchen Sprich⸗ wörter“ ꝛc. bis jetzt nicht zu Geſichte gekommen
ſind. Al.
werden, können beſprochen werden. „
Jahreszeiten II. Myo. 49, Den 4. Degember.)


