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Ein Bäthſel. In einem Hauſe in der Nähe von Halifax wohnen ein Großvater, eine Groß⸗ mutter, ein Vater, eine Mutter, 3 Schweſtern, 5 Brüder, 6 Onkel, 3 Tanten, 5 Neffen, 6 Nichten, 8 Couſins, 5 Söhne, 6 Töchter, eine Schwieger⸗ tochter, ein Schwiegerſohn, 3 Großtöchter, eine Wittwe und ein Wittwer, Summa 61, und doch ſind es nur im Ganzen 13 Perſonen. Wie geht das zu?
Klaſſiſch. Als Frl. Dejazet im Theater zu Havre Gaſtrollen gab, beabſichtigte ſie, auch als Lully aufzutreten. Sie ließ deshalb den erſten Violinſpieler des Theaters, der die Solos aus⸗ zuführen hat, zu ſich kommen.„Mein Herr,“ redete die Künſtlerin den Violiniſten an,„ℳich beabſichtige, als Lully aufzutreten, und da ich im erſten Akt zwei Violinſolos auszuführen habe, wollte ich ſie erſuchen, daß Sie hinter den Cou⸗ liſſen dieſelben ſpielten, während ich das Spiel fingire.“ Dies ſagend, legte Frl. Dejazet dem Violinſpieler zwei oder drei Arien von Lully vor. Herr XK. verbeugte ſich grazieus, nahm das Ma⸗ nuſcript und warf darauf einen Blick.„Ich werde, mit ihrer Erlaubniß,“ begann er,„dieſe Arien nicht ſpielen, denn dieſe Muſik iſt alt und wird keinen Effect machen, erlauben Sie, daß ich ſie durch neue Muſikſtücke erſetze.“„Aber, mein Herr, bedenken Sie, daß Lully ſelbſt der Com⸗ poniſt dieſer Muſikſtücke iſt, daß es mir nicht wenig Mühe machte, ſie aufzufinden und daß man ſie in Paris ſtets ſpielt.“—„Ich wage nicht, Ihnen zu widerſprechen, aber ich würde doch vorziehen, neuere Muſik zu ſpielen, etwa ein Stück aus pré-aux-clercs oder aus der Jüdin.“ Frl. Dejazet brach in ein ungeheures Gelächter aus bei dieſem Vorſchlag.„Wie, mein Herr, Sie wollen einen ſo ungeheuren muſikaliſchen Anachronismus begehen, und wenn es nach Ihnen ginge, ſoll der gute Lully Muſik von Herold und Halevh ſpielen, ah, das iſt doch etwas zu ſtark.“ Der Violiniſt erröthete, beharrte indeß auf ſeinen Refus und mußte durch einen andern Kunſtjünger erſetzt werden
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Ein fabelhaktes Zerſtreutſein. Herr Webſter zu Liverpool, ein Mann, der ſich damit beſchäftigt, Thiere auszuſtopfen, war jüngſt ſo ſonderbar zerſtreut, daß er, als man die in Liverpool übliche Hundeſteuer eincaſſirte, für zwwei ausgeſtopfte Hunde zahlte.
Kleines Tagebuch. Herr Whld, ein Mitglied des engliſchen Parlaments fertigt ſür die Lon⸗ doner Induſtrieausſtellung einen ungeheuren Rie⸗ ſenglobus an, der 50 Fuß im Durchmeſſer haben wird. Um dieſen Globus zu beſichtigen, wird man ein im Innern deſſelben angebrachtes Gerüſt beſteigen müſſen.— London hat nach einer offi⸗ ciellen Statiſtik 3209 Advokaten.— Das Echo de la frontiére will wiſſen, daß der ſpaniſche Aeronaut Montemahor mit ſeiner Eole Auras paſſirt hat. Wie es ſcheint, iſt er bei Arras ſitzen geblieben, denn noch hat man nichts von ihm' weiter gehört.— In den öffentlichen Badean⸗
ſtalten Londons badeten während des letzten Halb⸗ jahrs 55,779 Männer und 7259 Frauen. 36,173 Perſonen haben daſelbſt ihré Wäſche gewaſchen und 1811 Arbeiterwohnungen wurden durch die Geſellſchaft gereinigt.— Auf der Wolga und ſeinen Nebenflüſſen wird eine Dampfſchifffahrt⸗ linie errichtet werden.— Vater Mathew, der Mäßigkeitsapoſtel, weilte am 23. September zu Saint Louis; man ſchätzt die Zahl der von ihm in den Vereinigten Staaten gemachten Proſelhten auf 250,000 Perſonen.— Jüngſt ſtarb zu Co⸗ mögis ein ehemaliger Kammerdiener Napoleons. In ſeinen Händen befand ſich auch der Hut, den der Kaiſer bei Auſterlitz trug. Man bot dem alten Mann mehrmals 10,000 Franes dafür, doch konnte er ſich von der Reliquie nicht trennen.
Jenni Lind in Amerika. Die amerikaniſchen Journaliſten überragen in der Vergötterung der ſchwediſchen Nachtigall weit ihre europäiſchen Collegen, man nennt dieſe Schwärmerei in Ame⸗ rika Lindolatrie. Man verzeichnet gewiſſenhaft die Beſuche, ſo ſie empfängt, die, welche ſie ab⸗ ſtattet, man folgt ihr auf ihren Promenaden. Man beſchreibt ihren Anzug, man rühmt die Weis⸗ heit, Liebenswürdigkeit und den Scharfſinn ihrer Worte. Man nimmt bisweilen zum Himmel ſeine Zuflucht, denn als ſie, erzählt ein dienſtbe⸗ fliſſener Berichterſtatter, auf dem Obſervatorium zu Cambridge durch ein Fernrohr den Satur beobachtete, erglänzte plötzlich am Himmel ein Me⸗ teor von wunderbarer Pracht, ein Zeichen, wie der Mann meint, der glänzenden Bahn, die die Sängerin durchlaufen wird. Allein, nicht die Journaliſten, jene leicht exaltirten Menſchen, treiben ſolch lächerlichen Götzendienſt, auch die ernſten Politiker haben den Kopf verloren. So hat eines der Mitglieder des Convents zu Wor⸗ ceſter den Poſten eines Lieutenant⸗Gouverneur von Maſſachuſets für ſie in Anfpruch genommen, und was das ergötzlichſte iſt, der Vorſchlag er⸗ regte keinesweges Mißfallen, obgleich er ver⸗ worfen wurde. Indeß zur Ehre der Mankees ſei es geſagt, es erheben ſich gegen dieſen über⸗ ſpannten Götzendienſt auch Stimmen gewichtiger Art. Der Atlas vor Allen erhebt ſich gegen dieſen gelinden Wahnfinn mit Entrüſiung, und nennt das Gehähren ſeiner Landsleute eine Thor⸗ heit, unwürdig eines freien Volkes. Er beſtreilet nicht das große Talent der Schwedin, aber, ſag er ſehr richtig, das Talent hält nicht Schritt mit dem Dienſt, den man ihr zollt, und es iſt un ſo betrübender, daß einer Lind ſolche Libationen dargebracht werden, wie ſie den Geigencharlatan Ole Bull und dem Clavierpauker Tedesco ge⸗ zollt wurden.
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fort, hrüch meir mas nich ohn heko heſü Ho rüc En au völ du ge
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