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Miſloriſches DMrama in fünf Seclen und einem Worſpiel von G. Raupach. Kritik von Pulius Heinſius.
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irabeau, der Held der franzöſiſchen Revolution, welche ſich nach Inhalt ſeiner berühmten Rede vom 15. Juni 1789 gerade zufolge der dort von ihm proclamirten Grund⸗ ſätze entwickelt hat,— Honoré Gabriel Victor Bequetti, Graf von Mirabeau und die fran⸗ zöſiſche Revolution— die Bilder, welche uns die Bühne vorführen ſoll—— gewiß! dieſe geiſtige Thatſache verdient um ſo mehr Be⸗ achtung, als wir gerade darin das Streben des Dramas ſehen, uns durch ſeinen Zauber⸗ kreis unſerer eigenen Natur nahe zu bringen, uns heimiſch zu machen im Gebiet der Selbſt⸗ erkenntniß. Wieviel lebhaftere Theilnahme aber müſſen wir dieſem Exreigniſſe zuwenden, wenn daſſelbe von einem Kämpen der alten
Schule ausgeht, der hier den Geiſt der neuen
Zeit aus ſeinen Tiefen heraufbeſchwört, um im Bilde der Vergangenheit unſerer Gegen⸗ wart ihre eigene Zukunft,— das nothwen⸗ dige Ergebniß und das Ziel ihres Strebens zu offenbaren.
Oder wäre es wirklich erforderlich, an die Bedeutung der franzöſiſchen Umwälzung für uns zu erinnern? Genügte nicht das Leſen der Geſchichte, um uns— die Epi⸗ gonen— zu gemahnen, daß wir uns hier einer kosmiſchen Begebenheit gegenüber be⸗ finden, die nach dem Ausſpruch jenes dämo⸗ niſchen Geiſtes fera le tour du monde?
Gedenken wir daher zunächſt an den Cha⸗
racter jener Epoche, vergegenwärtigen wir
uns die Vorgänge jenes welthiſtoriſchen Dra⸗ mas und halten wir damit zuſammen, was
—
davon uns der Dichter hier geboten, ſo muß ſich klar herausſtellen, in wie weit der ge⸗ ſchichtliche Mirabeau in dieſem ſceniſchen Bilde ſein treues Ebenbild zu erkennen hat.
Es iſt ſchon eben darauf verwieſen worden, daß Mirabeau's ewig denkwürdige Rede von 1789 der geiſtige Hebelpunkt geworden war, von welchem aus das neue Staatsgebäude aufgerichtet werden ſollte. Auch umfaßt das Stück die Zeit von 1790/1791. Wir haben alſo die Pflicht, gerade an die Tage anzu⸗ knüpfen, in welchen die Verſammlung der No⸗ tablen den Streit über die Vollmachten und die Vertretung des erſten Standes durchge⸗ führt hatte, der Eid auf dem Ballhauſe ge⸗ leiſtet und die Vereinigung der Stände auf Befehl des Königs erfolgt war.
Auch iſt die Erinnerung an dieſe vorbe⸗ reitenden Umſtände für uns um ſo wichtiger, als es natürlich von höchſter Bedeutung ſein muß, feſtzuſtellen: wie weit die Veränderungs⸗ gelüſte der Verfaſſungsbefliſſenen ſchon gelangt und ob ſie namentlich ſchon damals auf eine Vernichtung des Thrones gerichtet waren. Allein dieſe Frage muß auf das Entſchiedenſte verneint werden, denn wenn auch auf Neckers erſte Entlaſſung bereits die Erſtürmung der Baſtille folgte, ſo ließ ſich doch das Volk die Rückberufung des vertriebenen Miniſters nicht nur gefallen, ſondern ſeine Wiederkehr glich ſogar einem Triumphzuge, ungeachtet ſchon Exceſſe, wie die Ermordung Foulons und Berthiers, die Volksleidenſchaften entfeſſelt zeig⸗
ten, und obſchon nicht nur Barnave fragte:


