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nun weiß, daß der Maulwurf ſein ganzes Jagdrevier mit ziemlicher Regelmäßigkeit täglich dreimal durchſtreift, ſo kann er, wenn man einmal die Laufröhre aufgefunden hat, mit Sicherheit in Zeit von wenigen Stunden gefangen werden. Der Maulwurfsbau ſteht niemals unmittelbar mit der äußeren Luft in Verbindung, doch dringt der nöthige Sauer⸗ ſtoff durch die Schollen der aufgeworfenen Hügel in hinreichender Menge ein. Außer der Luft zum Athmen braucht der Maul⸗ wurf aber Waſſer zum Trinken; er legt hierzu beſondere Gänge
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zu Pfützen oder Bächen an. Fehlen ſolche, ſo gräbt er ſich beſondere Löcher, in denen das Regenwaſſer ſich ſammeln kann. Manche dieſer Löcher ſind von beträchtlicher Größe. Sie ſind oft ſcheinbar trocken, wirft man indeß einen Stein hinein, ſo überzeugt man ſich bald, daß ſie Waſſer enthalten.
Das Graben wird dem Maulwurf leicht. Er bohrt ſeine Schnauze in den Boden ein, zerſcharrt mit den Vorderpfoten die Erdſchollen und wirft die lockere Erde mit großer Schnellig⸗ keit hinter ſich. Seine Ohren ſind ſo eigenthümlich einge⸗ richtet, daß ſie oben geſchloſſen werden können, und dies ver⸗ hindert das Eindringen von Sand in dieſelben. Die aufge⸗ ſcharrte Erde läßt er ſo lange hinter ſich liegen, bis die Maſſe ſo groß iſt, daß ſie ihm unbequem wird, dann gräbt er nach der Oberfläche und wirft die Erde hinaus.
Wachenhuſen's Hausfreund. X. 12.
Die Hauptnahrung des Maulwurfs beſteht in Regen⸗ würmern und Kerbthierlarven, doch verſchmäht er auch nicht Mai⸗ uud Miſtkäfer, Spitzmäuſe, Fröſche, Eidechſen, Blind⸗ ſchleichen, Nattern; nicht einmal ſeinesgleichen verſchont er, bemerkt er einen anderen Maulwurf, ſofort fällt er ihn an und ein Kampf auf Leben und Tod beginnt.
Unſer Held hält keinen Winterſchlaf, ſondern iſt zu jeder Jahreszeit in Bewegung. Man ſieht oft in friſchem Schnee oder feſtgefrorenem Boden friſchaufgeworfene Maulwurfshügel,
man verſichert ſogar, daß er ſich in ſeinen Höhlen Winter vorräthe aufbewahre. Wenn ſich auch nicht leugnen läßt, daß der Maulwurf durch Wegfangen der Regenwürmer, Engerlinge u. ſ. w. großen Nutzen ſchafft, ſo machen ihn doch die Verherrungen, welche er durch das fortwährende Aufwerfen von Hügeln in Gärten und Feldern anrichtet, zum Todfeinde des Gartenbe⸗ ſitzers und des Landmannes. Ein noch ziemlich unbekanntes und doch vielfach erprobtes Mittel iſt folgendes, daß man eine
WMenge klein geſchlagener Geſchirre oder Glasſcherben in die Erde etwa anderthalb bis zwei Fuß tief eingräbt. Bieſe
halten den Maulwurf ſicher ab, denn verſucht er es, ſie zu durchdringen, ſo verwundet er ſich im Geſicht und ſtirbt dann hnlic d. V.
gewöhnlich ſehr bald. H.
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