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Zur Lecture. 479
ein ähnliches von Goethe's Jugendzeit an. Wir freuen uns dieſer Darſtel⸗ lungen, welche einfach und doch voll Wärme und Anſchaulichkeit unſerem Volk ſeine großen Männer bekannt machen. Wir können nur wünſchen, daß ſie in den weiteſten Kreiſen verbreitet werden, zumal ſie nicht Phantaſie⸗ oder Parteibilder geben, ſondern uns die Menſchen zeichnen, wie ſie geweſen ſind. Die Ausſtattung iſt hübſch, und Goethe's Portrait und Facſimile und das Blatt mit der Probeſchrift aus ſeinem 7. Jahr bilden eine willkommene
Zugabe.
E. Uhlenhuth, Deutſche Heimatsbilder. Berlin. H. Kaſtner. 1865.
Ein Büchlein, in welchem in kurzen Abſchnitten vom Huhn, Schaf, Schwein, Dachs, von deutſchen Waffenſchmieden, den Köhlern am Harz, von Holz, Torf, Kohlen u. ſ. w. recht anſprechend und inſtructiv erzählt wird. Wenn wir etwas auszuſetzen hätten, ſo wäre es, daß der Herr Ver⸗ faſſer hin und wider nach faſt ein wenig gar zu lokalen Erfahrungen urtheilt. Trotzdem ſcheint uns die Schrift völlig empfehlenswerth zu ſein, denn Un⸗ richtiges lernt man aus ihr nicht.
G. Martin, König Dietrich von Bern. Halle. Buchhdlg. des Waiſen⸗ hauſes. 1867.
Der Verfaſſer hat die Sagen von Dietrich von Bern nach der Thidrek⸗ ſaga hier bearbeitet und zuſammengeſtellt und bietet damit unſerer Jugend, ja auch manchem Aelteren ein Buch, für das man ihm wohl dankbar ſein muß. Wir dürfen ihm glauben, daß die Erzählung dieſer Sagenbilder ſei⸗ nen Schülern ſchon längſt viel Freude und Genuß verſchafft, denn abgeſehen von dem mächtigen Inhalt, iſt Anordnung, Ausführung und Darſtellung von der Art, daß ſie jeden Knaben und Jüngling ergreifen und fortreißen müſſen— immer knapp, präciſe, anſchaulich, das Ueberflüſſige ausſcheidend, das Anſprechende erhaltend, durch die eigene Wärme auch Wärme erweckend.
P. Gall Morel, Aus Italien. Stuttgart. Gebr. Scheitlin. 1866.
Ein ſicherlich vielen willkommenes Büchlein, da es ihnen eine Auswahl älterer und neuerer italieniſcher Dichtungen in, ſo viel wir beurtheilen kön⸗ nen, meiſtens gelungenen Ueberſetzungen bietet. Im Allgemeinen iſt die Kenntniß der italieniſchen Litteratur, die Werke einiger großer Meiſter ab⸗ gerechnet, in Deutſchland eine ſehr beſchränkte, und zumal die Lyrik dürfte,


