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Vierte Folge.
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Cline Mochenchronik für Jiteratur, Aungt,
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Erſcheint regelmäßig jeden Freitag.
Leipzig,
am 29. Uovember 1867.
V. Jahrgang.
ſchöne Miſſenſchaſten und Geſellſchaft.
Abonnementspreis jährl. 5 ½ Thlr.
Unter der Fremdherrſchaft.
Hiſtoriſche Erzählung von Carl von Keſſel. (Fortſetzung.)
Zwei Tage waren ſeit der Verhaftung Suſannens verfloſſen. Still und in ſich gekehrt, den Kopf auf die Bruſt geſenkt, ſaß ſie eben am Fußende des Bettes, welches in der kleinen Zelle, die ſie bewohnte, aufgeſtellt war, als ſie auf dem Corridor Schritte vernahm und zugleich den Aufſeher mit dem Schlüſſel⸗ bund naſſeln hörte.
„Sie werden kommen, um mich zum Verhör ab⸗ zuholen,“ murmelte die Gefangene, indem ſie ſich mit einem Seufzer erhob;„aber mag ſich ereignen was da will, ich werde ſtandhaft bleiben, und vor Allem ſollen ſie nicht erfahren, wo mein Georg zu finden iſt.“
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In dieſem Augenblick drehte ſich der S Kindes
im Schloß und zum Schrecken des armen zeigte ſich die Geſtalt des Capitäns Lacombe.
„Verlaßt uns,“ ſagte er, zu dem Wärter ge⸗ wendet,„ich habe im Auftrag des Gouverneurs mit dem jungen Mädchen hier unter vier Augen zu
ſprechen.“
Suſanne warf einen flehenden Blick auf den Schließer, den dieſer, indem er ſich zurückzog, mit einem ſtummen Achſelzucken erwiderte, in welchem jedoch das ſtillſchweigende Verſprechen zu liegen ſchien, in der Nähe zu bleiben, um auf ihren erſten Hülfe⸗ ruf zu ihrem Schutz herbeieilen zu konnen.
„Mademoiſelle,“ ſagte der Franzoſe, indem er ſich auf einen Stuhl warf und er Suſanne gleichzeitig einen Wink gab, ſich zu ſetzen,„Mademoiſelle, ich bedaure, die Urſache geweſen zu ſein, daß Sie ſich jetzt hier befinden.“
Die Gefangene nicht.
„Ich glaubte, die zwei
blieb ſtumm, ſie antwortete
Tage, welche Sie nun
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