Vierte Folge. V. Jahrgang.
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Eine Mochenchronik für Kiteratur, Kunst, ſchöne Miſſenſchaften undh Geſellſchaft.
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Erſcheint regelmäßi... z Klüsint rgeltrig reipzig, am 27. September 1867. ttonnpeetdre
jeden Freitag.
Euphroſyne. Merſeburg aus, in welchem ſächſiſcher und preußiſcher Adel den Sommer verlebte, weil das zum guten Ton gehörte. Es war Abend, es regnete; die Wolken hingen
Moei 4 8. 4. 4 Aus Weimars goldnen Tagen tief. Hinter der felſigen Ecke, ganz verſteckt, ſtand von ein Häuschen, zu dem ein ſchmales ſchwankendes Bret
führte. Die aus zwei Theilen beſtehende Thür ward geöffnet, und zwei Perſonen, vorſichtig umherblickend, traten heraus. Dann eilten ſie über das Bret, um
Lauchſtedt.... das Theater, dann betraten ſie einen verödeten Seiten
Die Laucha, ein winziger Fluß, zu deſſen Seiten, weg und mit einem ſcherzenden:„Alle Furcht zum hinter Wieſen und zwiſchen Buſchwerk, dürftige Häus⸗ Henker!“ ſpannte Hans den Regenſchirm auf. Er chen ſtanden, deren Wände ſchmutziggrau und deren würde, wenn ihn Hedwig Wilberg verſtanden hätte, wurmſtichige Balken ſtellenweis unbekleidet aus der ſtatt der deutſchen franzöſiſche Worte gewählt haben.
Karl Neumann⸗Strela. (Fortſetzung.)
Mauer ragten; ein holperiger Hauptweg für Fußgänger Hedwig blieb ſtehen, ein wenig den Schleier lüf⸗ und Wagen, rechts und links ſpärlich mit Bäumen tend. Das war eine volle, kräftige Geſtalt mit kirſch⸗ eingefaßt und„große Allee“ benannt; weiter oben, rothen Lippen und großen glühenden Augen,—„ganz wo ſich der Fluß um eine felſige Ecke windet, ein harmloſe Augen,“ ſagte Hans.
Gebäude, halb Scheune, halb Kaſten,„ein paar„Meine Wirthin plaudert nicht, davor ſchtzt
Bretergiebel, von welchen zu beiden Seiten das Pult⸗ Deine Börſe,“ begann ſie.„Aber wenn doch Jemand dach bis nahe zur Erde reichte“— das Theater. So vom Paradies herabkäme?“ ſah um jene Zeit das Badeſtädtchen Lauchſtedt bei„Dieſe Furcht ſteht Dir reizend,“ lächelte Hans


