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Orten geſehen zu werden, wo Ale zu haben iſt, ſo beſchloß ich, lieber ein Fäßchen davon in meinem Zimmer zu haben.“ „In der That! Fühlen Sie ſich dadurch etwas ge⸗ ſtärkt?“ „Ach ja, Sir! Als das Fäßchen vor zwei Wochen in
Folge. 207 ger, Cannibal, Ungeheuer, Böſewicht! Du haſt alle die Meini⸗ gen ermordet, und Du wirſt alle auf's Blutgerüſte ſchicken, die heute vor Dir erſcheinen. Laß auch mich gleiches Schick⸗ ſal leiden, denn ich erkläre Dir, daß ich ihre Geſinnungen theile.“—„Sieh doch den Liebesbrief, den ich erhalte,“ ſprach
mein Zimmer gebracht wurde, konnte ich es kaum aufheben. Daumas zu Fouquier Tinrille.„Lies doch! Nun, was ant⸗
Jetzt kann ich es mit der größten Leichtigkeit tragen.“ C.
Gas im Kaffee.
Kürzlich machte der bekannte Natuderſch t
in Paris in einer Sitzung der Akademie der Wiſt ſwaften eine merkwürdige Mittheilung über die Entwickelung von Gas bei der Zubereitung des Kaffees. Wenn kaltes Waſſer auf fein gemahlenen gebrannten Kaffee, wie man ſich deſſelben allgemein bei kochendem Waſſer bedient, geſchüttet wird, ſo entwickelt ſich daraus eine beträchtliche Menge Gas, das un—
gefähr eben ſo vielen Raum einnimmt, wie der dazu benutzte
Kaffee. Wenn eine Flaſche halb mit gemahlenem Kaffee gefüllt und dann kaltes Waſſer darauf geſchüttet wird, bis es an den Kork reicht, der auf der Flaſche ſein muß, um das Entweichen des Gaſes zu verhüten, ſo erfolgt eine heftige Exploſion, die hinreichend iſt, den Kork aus der Flaſche herauszutreiben oder ſelbſt die Flaſche zu zertrümmern. C.
Vierfüßige Schmuggler.
Man erzählt eine merkwürdige Geſchichte, in welcher Art Brüſſeler Spitzen vermittelſt dazu benutzter Hunde aus Belgien in Frankreich eingeſchmuggelt wurden. Ein Hund wurde in einem Grenzorte Frankreichs ſehr liebevvll behandelt und ernährt und dann nach einiger Zeit über die Grenze in ein belgiſches Dorf gebracht, wo er angebunden wurde und großen Hunger leiden mußte. Dann wurde das Fell eines größern Hundes für ihn zurecht gemacht und der Zwiſchen⸗ raum mit Spitzen ausgefüllt. Hierauf ließ man den Hund fortlaufen, der ſofort zu ſeinem frühern Herrn zurückkehrte und von demſelben mit ſeiner Contrebande bewillkommnet wurde. Dieſer grauſamen Praxis machten die franzöſiſchen Zollbeamten ein Ende, welche die unglücklichen vierfüßigen Schmuggler entdeckten. In welchem Umfange dieſer Schmuggel
betrieben wurde, ergiebt ſich daraus, daß von 1820 bis 1836
40,278 dazu benutzte Hunde getödtet und für jeden der⸗ ſelben drei Franken Belohnung bezahlt wurden. C.
Misrellen.
Man meldet den Tod der 75 Jahre alten Marquiſe de Salſa, die durch ihre romantiſche Exiſtenz bekannt geworden iſt. Im Jahre 1792 in Brüſſel als neugebornes Kind in einem Korbe gefunden, wurde der Findling von Lady Elgin adoptirt. Als ſie das Alter von ſechzehn Jahren erreicht hatte, wurde ſie die Gemahlin eines engliſchen Peer und nach deſſen Tode verheirathete ſie ſich in zweiter Ehe mit einem jungen neopolitaniſchen Adeligen, dem Marquis de Salſa, als deſſen Wittwe ſie jetzt geſtorben iſt. C.
Der Graf von Fleury wurde 1793 als Verdächtiger in das Gefängniß Luxemburg geſetzt. Er war luſtig und guter Dinge und ſpielte Ball im Hofe, bis er die Nachricht erhielt, daß ſeine ganze Familie umgekommen oder verbannt war. Da ſchrieb er verzweiflungsvoll an Daumas, den Präſidenten des Repolutionsgerichts, folgenden Brief:„Blutmenſch, Wür⸗
worte ich dem Manne?“—„Der Herr ſcheint große Eile zu
haben,“ antwortete Fouquier,„wir wollen ihm doch den Willen thun.“
Fleury wurde ſogleich dum weinen Gensd'armen aus
7 wem Gefängniſſe geholt und mußte mit 50 andern als angeb⸗ licher Mitſchuldiger an dem Tode des Collot»'Herbois auf's
Blutgerüſt ſteigen.
Vom deutſchen Büchermarkt.
Charlotte Urſinus, die Giftmiſcherin. Von Stephanj. Berlin, Vereinsbuchhandlung von Gubitz. 1867.
Herr Stephanj war Platzmajor von der Feſtung Glatz, während dort die Frau Geheimräthin Urſinus wegen eines wirklichen oder angeblichen Giftmordverſuches ihre Haft ver⸗ büßte. Ich ſage vielleicht eines angeblichen, denn wenn es ſchon nach der Leſung dieſer Lectüre ſehr unwahrſcheinlich eerſcheint, daß dieſe merkwürdige und ebenſo bedenkliche als intereſſante Frau verſucht haben ſoll, ihren Gatten und ihre Tante durch Gift aus dem Wege zu räumen, ſo iſt es doch auch nicht erwieſen, daß ſie den Plan gehabt hat, ihren Bedienten durch Gift wirklich mauſetodt zu machen. Ihre Angabe, in einer gewiſſen Geiſtesüberſpanntheit und finſteren Melancholie nur Experimentalphyſik an jenem beklagens⸗ werthen aber glücklich wieder Hergeſtellten getrieben zu haben, konnte nicht genügend widerlegt werden. Jedenfalls war es jedoch bei ihren zweifelhaften Vertheidigungen zweckmäßig, die menſchliche Geſellſchaft vor ihren Apothekerlaunen und Künſten ſicher zu ſtellen. Ihr Proceß hat ſeiner Zeit ſo viel Auſſehen gemacht, daß ſich ältere Leute deſſelben noch recht wohl erinnern werden.
Es iſt dankenswerth anzuerkennen, daß der Verfaſſer durch dieſe Enthüllungen ihrer Lebenszüge und Schuld einen ſehr beachtenswerthen Beitrag zur pſychologiſchen Beobach⸗ tung von Giftmiſchern und ihrer dämoniſchen Leidenſchaft geliefert hat. Daneben wird man mit Vergnügen leſen, was aus den eigenen Aufzeichnungen dieſer erotiſch geſtimmten und von ihrer Ehe mit einem ſchattenhaften Mann wenig er⸗ bauten Frau hier mitgetheilt iſt. Außerdem ſind ihre Ver⸗ ttheidigungen kleine Meiſterſtücke von ſcharfem Verſtand und vielleicht auch von Verſtellungskunſt, ihre Conſequenz hat etwas Erſtaunliches und der Brief, welchen ſie von der Fe⸗ ſtung aus an den Philoſophen Fichte ſchrieb, und auf den derſelbe hätte ſollen lieber antworten, als auf ſo manche von ihm berückſichtigte werthloſe Privatbriefe, nimmt ſehr für den Geiſt und die Intentionen der Schreiberin ein. Es iſt be⸗ klagenswerth für die Staaten, daß ſo viele Leute im Ge⸗ fängniß ſitzen und noch mehr ohne Amt ſpazieren gehen, die beide der menſchlichen Geſellſchaft bedeutend nützen könnten. Das Erſtere muß leider ſo ſein, aber ſollte ſich das Zweite
nicht ändern laſſen? OH. B.
Simon von Montfort. Von Arnold Beer. Leipzig, bei Brockhaus.
Auch dieſe Tragödie kann hier nur erwähnt werden. Der Gegenſtand derſelben und deſſen hiſtoriſcher Hintergrund ſind motivreich und an ſich intereſſant zu dramatiſcher Be⸗ handlung. O. B.


