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Mann orden, de der in, dd ur ed da. Güda rauert deren bunten Kinder t und müde alten Schaf holen rbeiten de helt hhe die Wittwe brigen ler als antlich⸗ nicunne Shne- mmen. Jahr.
Damen zu plaudern.
Ja, meine Damen, Sie h ¹ garſtig,“ ſtimmte der Selehrte mit darauf Weiſe das
Dierte
zittern vor Kälte, indem die zerſtiebenden Wellen der kalten See ſie bereits beſpritzen. Die Wittwe hat die letzten Reſte ihres grünen Schwadenheues mit dem Rechen aus den Fluthen zu ſich heraufgezogen und müht ſich ab, ihre Heerde Stück für Stück auf den Heuberg hinaufzubringen. Heu und Heerde ſind vorläufig geborgen. Da ſinkt ſie ermattet nieder, rafft ſich aber gleich wieder auf, um auf ihre Kniee zu fallen und den, der den Wellen gebietet, anzurufen mit Gebet und Flehen um Rettung und Hülfe.„Gott, ſei mir gnädig nach deiner großen Güte. Die Wogen des Meeres wollen mich erſäufen, aber Du biſt barmherzig und mächtig. Siehe an
4 das Dräuen und Toben der Wogen, und bedräue Du Wind
und Meer, daß es ſtille werde.“— Da ſtand der Herr Chriſtus vor dem Auge ihres Geiſtes, ganz ſo wie er abge⸗ bildet iſt auf dem Altarbilde der Halligkirche, wie er Petro 6 die Hand reicht und ihn aus den Wogen zu ſich herauszieht; — die Fluth trat zurück und Güda konnte mit ihrer Heerde heimkehren zu ihren Kindern, die nicht zu ihr hatten kommen können, aber auf der hohen heimathlichen Werfte mit ihren Herzen und Händen gethan hatten wie Aaron und Hur, als Moſes betete. Wenn auch räumlich fern, ſo waren ſie doch im Geiſte der Mutter nahe geweſen und hatten ihr Gebet unterſtützt bei dem, der unſer Fürſprecher iſt bei dem Vater. Das war ein ſeliger Abend in der Hallighütte am Werftenrand, als Mutter und Kinder einander wiedergeſchenkt
ihre Kniee beugten und dem Höchſten Dank opferten. — Was Güda erfahren hat, das haben viele Halligleute erfahren, dies: Wenn die Noth am größten, iſt Gottes Hülfe
am nächſten.
Eine aute Nutzanwendung.
Nach einem großs Diner ſaßen die ſämmtlichen Damen der Geſellſchaft in dem ſeganten Salon mit etwus gelang⸗ weilten Mienen, denn MHerren waren alle verſchwunden, einige ganz al Herren ausgenommen. Wo waren ſie
Vin? Sie waren— in das Rauchzimmer gegangen und zögerten ſehr lange, zu den Damen zurückzukehren. Da wurde plötzlich die Thür geöffnet und der Bediente meldete mit lauter Stimme einen neuen Gaſt an, einen berühmten Gelehrten, der durch eine dringende Abhaltung verhindert geweſeff war, am Diner Theil zu nehmen. Nach den üblichen
Männer, welche rauchen gegangen waren,
— Zeſchilter philoſophiſche Frage. Man ſchwieg anfangs, um ihm zuzuhören, allein dies weigen währte nicht lange; der ae eant ſeine Ideen
auf irgend eine
er den Gegenſtand auseinander, die den Frauen etwas t adox vorkamen,— da unterbricht ihn plötzlich eine der en, er antwortet auf ihre Einwendung und fährt in ſeiner
d
ganzer Chor weiblicher Stimmen rief höchſt erzürnt: „Wie kann man wagen, ſolche Ideen auszuſprechen? iſt ſchändlich, abſcheulich! Da muß ja die Welt zu Grunde n1„Keein, ſo etwas darf man gar nicht mit anhören! ie wohl ſchweigen!“ hr gut, meine Damen, ganz vortrefflich!“ ſagte
R
anſtatt mit den bei jeder Gelegenheit zeigt, 1 Tage durch das folgende Bonmot Luft:„Ach ja, wir haben
iſt ſehr Richelieu's halben Schädel; ich wünſchte, wir hätten ſein
edoch gleich halbes Gehirn.“ C.
ort. Bald kam jedoch eine neue Unterbrechung, denn zuſ
rechtigkeit und Harmonie auszuüben. Hammer, Otto Roquette, Robert Reinick, Oscar v. Redwitz
Solge.
der Gelehrte lächelnd;„das war es eben, was ich wo llte und erwartete. Sie wiſſen jetzt, warum die Männer, die ſe böſen, garſtigen Männer, Sie ſo oft allein laſſen, um unter einander zu ſprechen und dabei zu rauchen. Sie ſagten vorhin, unſere Großväter haben ſich herabgelaſſen, mit den Frauen zu plaudern; das kam daher, weil Ihre Großmütter ſie ſprechen ließen.“
— v.
Ein wahnſinniges Gelübde.
In der erſten Woche des Octobers ſtarb in dem Armen⸗ hauſe zu Portland im Staate Maine die 70 Jahre alte Miß Caroline Brewer, die ſeit 35 Jahren darin gewohnt hatte. In dieſer ganzen Zeit hatte man von ihr kein verſtändiges Wort gehört. In der Jugend ſah ſie ſich in der Liebe getäuſcht und legte in Folge deſſen das Gelübde ab, kein Wort mehr
zu reden, was ſie auch gewiſſenhaft gehalten hat, bis ihre
Zunge durch den Tod gelähmt war.
Misrellen.
Ein doppeltes Geſtändniß. Eine junge, reiche, ſchöne Dame, die geſtern noch allgemein beneidet worden war, fühlte, daß die Todeskrämpfe ſich ihr näherten.
„Mein Freund,“ ſagte ſie zu ihren Gatten, als das Todesröcheln einen Augenblick nachließ,„ich werde ſterben. Aber vergieb mir, ehe ich ſterbe. Du wirſt ſehr überraſcht ſein... ich habe Dich betrogen...“—
„Meine Freundin,“ antwortete der Gatte ihr kalt,„Du wirſt noch weit mehr überraſcht ſein: ich wußte es und des⸗ halb habe ich Dich vergiftet.“
4
Ein ſchottiſcher Geiſtlicher befriedigte den einen Theil
ſeiner Gemeinde mit ſeinen Predigten nicht, und die Unzu⸗
friedenen ſagten zu ihm:„Nun, Sir, wir glauben, Sie ſagen
uns nicht genug davon, daß wir auf unſre Gerechtigkeit ver⸗ zichten müſſen.“ der erſtaunte geiſtliche Herr,„ich ſah bei Euch nirgends Ge⸗ rechtigkeit, auf die Ihr verzichten könntet.“
„Anf Eure Gerechtigkeit verzichten?“ rief
Kürzlich wurde in Frankreich ein Theil des Hinter⸗
ſchädels des Cardinal Richelieu entdeckt und auf Befehl der gegenſeitigen Begrüßungen und Regierung mit großem Pomp und großer Feierlichkeit dem Complimenten begann die Unterhaltung in lebhafteſter Weiſe M
und eine der Damen lenkte da Geſpräch ſofort auf die böſen G
auſoleum übergeben, das in Paris errichtet iſt, um ſeine ebeine zu empfangen. Der Hohn der Pariſer, der ſich machte ſich gleich am folgenden
Vom deutſchen Büchermarkt. Grundriß der Geſchichte der deutſchen Litera⸗ ur von Johann Wilhelm Schaefer, Bremen bei Geisler. Es wird immer eine mißliche Aufgabe bleiben, unſere eutſche Literaturgeſchichte in einem ganz kurzen Leitfaden ammenzufaſſen, der kaum 200 Seiten beträgt. Es fehlt
zwar nicht an älteren und neuen, an großen und kleinen, ziemlich guten und unerträglichen Vorlagen, die dieſe Auf⸗ gabe erleichtern, dennoch aber wird bei ſo knapp zugemeſſenem
aum es immer ſchwierig bleiben, nach allen Seiten hin Ge⸗ Wenn man Julius


