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für dieſe Herren beſtimmten Abtheilung des Hauſes gerade gegenüber.
Seine Freunde beklagten ſich bitterlich und ſtaunten, daß er gar Nichts that, um dieſer ſpitzbübiſchen Nachbarſchaft ent⸗ rückt zu werden. Der Dichtergreis lachte ſie jedoch herzlich aus und ließ ſich in ſeinem guten Muth durch dergleichen nicht ſtören. Eines Tages beſuchte ihn Lafitte, der ganz außer ſich gerieth, als er bei einem Blick durchs Fenſter die Schaar von unheimlichen Geſtalten im Hofe bemerkte, und meinte, er würde hier nicht eine Stunde aushalten können.
„Mein lieber Lafitte,“ entgegnete Béranger lächelnd, „nehmen Sie einmal hundert Männer aus dieſem Hofe, und wenn ich wieder ausgehen kann, will ich in eine Ihrer Soiréen kommen und hundert Ihrer Gäſte hernehmen; dann wollen wir die beiden Partieen gegen einander wiegen, und Sie ſollen ſehen, der Unterſchied wird nicht groß ſein!“
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Bleiſtifte.
In Keswick in England werden wöchentlich durch— ſchnittlich 25,000 Bleiſtifte gefertigt, jährlich demnach drei— zehn Millionen. Zu einer durchſchnittlichen Länge von ſieben Zoll würde das 1,436 ¼ Meilen Reißblei und Cedernholz geben. Das zu dieſem Zweck verbrauchte Cedernholz beläuft ſich auf 12,000 Cubikfuß und das der gelben Fichte eben ſo hoch. Das dazu verwendete Reißblei kommt theils aus der Borrow Dale Mine, theils aus Mexico und Peru. Die Zahl der dabei beſchäftigten Arbeiter iſt 200 und das höchſte Lohn, das ſie verdienen, beträgt wöchentlich zwiſchen funf⸗ zehn und zwanzig Schillinge. C.
Italieniſche Sprüchwörter.
Gott ſieht es und ſorgt.
Wo es immer Thränen zu trocknen geben mag, kannſt Du ſicher ſein, eine Frau zu finden.
Sprich von den Lebenden nichts als Wahrheit, von den Todten nur Gutes.
Es iſt mehr Ruhm im Vergeben, als Vergnügen in der Rache.
Ueberlege im Voraus, was Du ſagen und thun willſt, denn Du kannſt weder Deine Worte, noch Deine Thaten zurückrufen. C.
Misrellen.
Sparſamkeit.„John,“ ſagte ein ſparſamer Vater zu ſeinem Sohne,„gieb den Pferden des Vetter Williams nicht zu viel Hafer; Du weißt, ſie haben Heu.“
„Ja, Vater,“ ſagt John, indem er ſich nach dem Heubo⸗ den begiebt.
„Höre noch, John; gieb ihnen auch nicht zuviel Heu; Du weißt, ſie haben Hafer.“
„Sage mir, John, woher haſt Du dieſen Schurkenhut bekemmen?“„Entſchuldigen Sie, Ew. Gnaden, es iſt einer Ihrer alten Hüte, den Mylady mir geſtern ſchenkte.“
„Läuten die Glocken für Feuer?“ fragte Simon den Tiberius.„Nein, in der That,“ antwortete dieſer,„man hat .:.„. 1 des Feuers zu viel; die Glocken läuten für Waſſer.“
Folge. 111 Ein vollwichtiger Grund. In einem Waggon dritter Claſſe auf einer engliſchen Eiſenbahn entſpann ſich folgendes Zwiegeſpräch:
„Vater,“ fragte der Sohn eines Farmers,„Du ſagſt, man habe immer einen Grund für Alles, was man mache.“
„Ganz gewiß, Billy.“
„Nun, dann ſage mir doch den Grund, weshalb wir immer dritter Claſſe fahren.“
„Weil es bei uns keine vierte Claſſe giebt.“ C.
Vom deutſchen Büchermarkt.
Muſikdramen von Peter Lohmann. Leipzig, Verlag von Matthes.
Allen Componiſten ſind dieſe Muſikdramen vom Dichter derſelben unentgeltlich dargebracht, da es ihm nur, wie er in ſeiner Vorrede verſichert, auf eine Erhebung der Kunſt und nicht auf irdiſchen Gewinn ankommt. Mit mehr Be⸗ geiſterung für ſeine ihm vorſchwebende Aufgabe, als mit Logik und gutem Stil, verſucht es der Verfaſſer, ſeine Tendenz auszuſprechen, und mancher Leſer, der hier vorherrſchende dunkele Gefühle ſtatt klarer Begriffe findet, wird ſeine Ein⸗ drücke vielleicht durch die Stärke ſelbſt ergänzt finden. Der ſtarke Band enthält ſechs Dramen in eleganter Ausſtattung.
Zerſtörter Friede. Roman in drei Abtheilungen. Jena, bei Hermsdorf und Hoßfeld.
Die drei Abtheilungen dieſer modernen Erzählung be⸗ finden ſich in zwei Bänden, die zuſammen einen ausmachen, daher das Ganze dem Umfange nach mehr einer längeren Novelle gleicht. Die Verfaſſerin ſucht ihren Karten durch kleine zufällige Verhältniſſe und Fügungen zu ſchürzen und arbeitet auf eine Spannung hin, die durch eine etwas roman⸗ tiſche Löſung geſteigert wird. Es wird in ſolchen Darſtel⸗ lungen ſelten etwas von dem verſäumt, was ſich durch tech⸗ niſche Routine und kecke Raſchheit im Vortrage erreichen läßt.
O. B.
Das Recht der Frauen auf Erwerb. Von Louiſe Otto. Hamburg, bei Hoffmann und Campe.
Die große Streitfrage über die richtige Stellung der Frauen in der Geſellſchaft und über ihre Emancipation der
Arbeit beſchäftigt unſere Gegenwart mit Recht ſehr dringend,
und wenn Frankreich in einer gewiſſen Freiheit und Selbſt⸗ ſtändigkeit der Frauenſtellung Dentſchland in vielen Stücken vorausgegangen, ſo iſt doch beſonders Nordamerika in ſeiner Kühnheit ein lehrreiches und zugleich warnendes Beiſpiel für Alle, welche jene Frage löſen wollen. Die Verfaſſerin hat ſich hier beſtrebt, nach Kräften ihr Theil beizutragen, und es darf gerühmt werden, daß ſie neben redlicher Erwärmung für das Wohl der Sache viele praktiſche Anſichten theils recapi⸗ O.
tulirt, theils neu aufſtellt. 3. Ein Abenteuer an der Seeküſte. Hiſtoriſche Novelle
Inhalt: von Carl von Keſſel.(Fortſetzung.)— Gedicht von Karl Stelter. Laacherſee.— Literariſche Briefe von Otto Banck.
Feuilleton. Lamirande's Proceß in Poitiers.(Schluß.)— Neu⸗ jahrsfeier in China.— Die wirkliche Geſchichte de honisbe.— Der Maler Ingres.— Neger.— Boranger und Lafitte.— Blei⸗ ſtifte.— Italieniſche Sprüchwörter.— Miscellen.— Vom deutſchen Büchermarkt.
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