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verblaßt, dennoch jedes Wort deutlich. die Schriftzüge auf den alten Briefen mit denen des
Die entfernteſte Aehnlichkeit.
Vierte Folge.
len. Es enthielt ein ganz eigenthümliches Parfum, der Duft iſt mir unvergeßlich geblieben, und doch kann ich nicht ſagen, mit welchem anderen er Aehnlich⸗ keit hat, es war ein ganz einziger Duft in dieſer Eſſenz.“
„Ich möchte das Mittel kennen, beſter Graf.“ fuchen.“
Der Arzt verließ den Reconvalescenten, es war
ihm lieb, daß keine gefährlichen Patienten ſeinen Geiſt
beſchäftigten. Als er ſich in ſeinem Arbeitszimmer an den Schreibtiſch ſetzte, um an den Baron Dures⸗ nelle zu ſchreiben, erblickte er einige Briefe, welche, wie es in ſeinem Hauſe Gebrauch war, ſein Diener für ihn hingelegt hatte. Der erſte, den er aufbrach, kam von Duresnelle, er beklagte ſich in einigen Zeilen
uber heftigen nervöſen Kopfſchmerz und bat um des
Doctors Beſuch, ſobald dieſer Zeit habe.
Wallberger zog ein verborgenes Fach ſeines Schreibtiſches auf und nahm einige Briefe heraus. Das Papier war etwas gelblich geworden, die Tinte Er verglich
Schreibens, welches er eben erhalten, und fand nicht Die Adreſſen der alten Briefe waren ebenfalls mit den flüchtigen lateiniſchen Buchſtaben geſchrieben, aus welchen die Aufſchrift des eben erhaltenen Billets beſtand.
Eine bekannte Stimme im Vorgemach lockte ein
Lächeln auf des Doctors Geſicht.
Der alte Diener des Hauſes öffnete die Thür
des Zimmers.
„Lupus in fabula,“ rief Wallberger dem Polizei⸗ director entgegen,„eben dachte ich daran Dich aufzu⸗ ſuchen. Du kommſt doch nicht, um mich als Arzt zu beſuchen?“
„Gott Lob, deshalb nicht, nur um Dich zum
Chriſtabend einzuladen, meine Frau und Kinder bitten
ſo herzlich als ich ſelbſt.“
„Concedo, amice! Jetzt, Du pfiffigſter aller Polizeidirectoren, Du Schriftkenner ohne Gleichen, betrachte dieſe alten Papiere und dies neue Billet, und ſage mir, können alle von derſelben Hand ge⸗ ſchrieben ſein?“
Der Polizeidirector prüfte die Schriftzüge genau, dann ſagte er ruhig:„Kaum, ich ſage nur kaum, denn es ſind mir ſchon Menſchen vorgekommen, welche ſechs, ja mehr verſchiedene Handſchriften mit gleicher Fertig⸗ keit zu Stande brachten.“
„Ich bin ganz confus über dieſe Geſchichte.“
„Das glaube ich, ich habe noch Nichts heraus⸗ gebracht in der Sache, was Deinen Verdacht recht⸗
„Sobald ich daheim bin, will ich wieder nach⸗
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fertigen könnte. Täuſche Dich nicht ſelbſt, mein Alter, dadurch, daß Du glauben willſt, was Deinen jungen Lieblingen frommen könnte. A revoir.“
Der Doctor ſagte zu ſich ſelbſt:„Ich glaube, Räthen hat Recht, aber dennoch, dennoch!“
Im Hauſe des Präſidenten war es am Nach⸗ mittage deſſelben Tages ſehr ſtürmiſch zugegangen. Otto hatte dem Vater das Geſtändniß gemacht, daß er über hundert Thaler Schulden habe und ſie be⸗ zahlen müſſe, binnen wenig Tagen, ſolle er nicht von ſeinem Major einen Verweis erhalten, zahlen müſſe er ſo wie ſo. Obendrein war er nicht ſo tadelns— werth, als es ſchien, er hatte ſich für ſeinen alten Mathematiklehrer verbürgt, in der Hoffnung daß dieſer die Schuld abtragen werde; es hatte ſich damals nur um eine vorübergehende Verlegenheit gehandelt, und jetzt, da der Lehrer nicht bei Gelde war, hielt ſich der Darleiher an den Bürgen. Otto hatte einen Wechſel ausgeſtellt, der am 27. December fällig war.
Der Präſident nannte die zweihundertundſechzig Gulden eine für ihn unerſchwingliche Summe und ſprach dabei ſo laut, daß die Präſidentin und Floren⸗ tine im Nebenzimmer jedes Wort hörten. Otto that bei dieſer Gelegenheit einen Blick in Verhältniſſe, welche ihm bisher verborgen geblieben waren, und war tief bekümmert, die ſaufte Mutter trat zu Gatten und Sohn und erbot ſich ihren Schmuck zu opfern, welchen der Präſident in ſeinem Schreibpulte verwahrte „Verkaufen, verſetzen, meinen Credit untergraben? Nimmermehr!“ brauſte der Vater auf.
Florentine, welche unweit der halboffenen Thüre ſaß, vermuthete— und nicht mit Unrecht— daß dieſe Pretioſen ſchon irgend wo verpfändet wären. Sie ſtand auf, um ihre Garderobe zu muſtern und ihre
kleine Sparbüchſe umzuſtürzen. Vielleicht konnte ſie den Bruder retten.
Als ſie über den Corridor ging, hörte ſie ihre Schweſter, die ſich im kleinen Salon befand, ein hei— teres Muſikſtück ſpielen. Ihre jüngeren Brüder kamen jubelnd auf ſie zu, ſie ſollte den famoſen Schneemann ſehen, welchen ſie im Hofe aufgeſtellt hatten. Der älteſte der Brüder ſagte:„Dieſe Kunſt hat uns Ed⸗ mund gelehrt, wo er wohl ſein mag?“
Florentine hüllte ſich in Mantel und Capuchon und folgte ihren Geſchwiſtern.
„Wie lange werden wenigſtens dieſe lieben Jungen glücklich ſein?“ und mit einem tiefen Seufzer fügte ſie in Gedanken hinzu:„Ach, wo er wohl ſein mag?“
Sie beſah den Schneemann und lobte die drollige Geſtalt, dann ſchlich ſie ſich fort, obgleich es ſchneite und ſtürmte; ſie wandte ſich, wie ſie ſchon oft gethan,


