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Führung des Creolen, der eine Fackel ſchwingt, ſchreitet man durch einen gewundenen Gang, der von Strecke zu Strecke von Petroleumlampen beleuchtet wird. Das Gewölbe wird höher, große Stalaktiten hängen von der Decke nieder, die
Wände bekleiden ſich mit Alabaſter⸗Kryſtallen, wie ich ſie
ſchöner nie geſehen habe. Die ihfe und durchſichtigen Nadeln, die ſich oben anſetzen, ſind ſo ſein und zart, daß die Höhle ausſieht, als wäre ſie mit einem Spitzengewebe von Kryſtall bokleidet. Einige dieſer bizarren Ausſcheidungen
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könnte. An einer nach und nach mit Lagen weißen Alabaſters die in runden Wellen von einer Spalte niederfallen und einen Waſſerfall von verſteinertem Schaum darſtellen. Weiterhin blitzen die Gewölbe, die Mauern und ſelbſt der Boden wie von Diamanten und ſtrah⸗ len die Flamme unſerer rauchenden Fackel in tauſend Licht brechungen wieder. Hier und dort begegnet man weißen und weichen Maſſen, welche Schneebänken gleichen. Der Stein iſt rein und hat ein ſo feines Korn, daß das Licht durch die ſten Blöcke wie durch eine dünne Schicht mattgeſchliffenen aſes durchſcheint. Kkopft man mit der Hand darauf, ſo entſteht ein Silberklang, deſſen Schwingungen lange nach⸗ beben. In dieſem Palaſt von Glas und koſtbaren Steinen, der im Schooße der Erde verborgen liegt, liegt etwas Wunder⸗ bares. 5.
Ein Toaſt von Alphonſe Karr.
Dieſer bekannte Dichter lebt ſeit einer Reihe von Jahren in Nizza, wo er ſich mit dem glücklichſten Erfolg der Blumen⸗ zucht widmet. Eines Tages wohnte der jardinier-poèëte einem Bankett bei, das von einigen Schülern des Homöo⸗ pathen Hahnemann gegeben wurde. Nach einer Menge Reden und vielen Toaſten auf die Medicin der Zukunft und ihre großen Männer drang man in Alphonſe Karr, auch ſeinerſeits einen Toaſt auf irgend Jemanden oder auf irgend einen Gegenſtand auszubringen. Um dieſem dringenden Erſuchen nachzukommen, erhob er ſich und ſagte: 2
„Meine Herren, Sie haben auf die Geſundheit vieler Aerzte getrunken, aber es giebt eine Geſundheit, die Sie vergeſſen haben. Erlauben Sie mir, dieſes Vergeſſen gut zu machen. Ich trinke auf die Geſundheit... der Kranken!“
C.
Misrellen. Zwiſchen zwei Schottländern, Namens Campbell und Mac Lean, entſtand einſt ein Wortſtreit über das Alter ihrer
Familien. Der Letztere wollte nicht zugeben, daß die Camp⸗
bells irgend ein Recht hätten, hinichtlich des Alters mit den Mac Leans denſelben Rang einzunehmen, die nach ſeiner Behauptung ſeit der Erſchaffung der Welt als ein Clan exiſtir⸗ ten. Eampbell, der in der Bibel beſſer bewandert war, als ſein Gegner, fragte ihn, ob der Clan der Mac Leans ſchon vor
der Fluth beſtanden habe.„Fluth, welche Fluth?“ fragte
M'Lean.„Die Fluth, welche, wie Sie wiſſen, die ganze Welt erſäufte, ausgenommen Noah, deſſen Familie und Heerde,“ antwortete Campbell.„Pfui, Sie und Ihre Fluth!“ ſagte M'Lean;„mein Clan war vor der Fluth.“„Ich habe aber,“ erwiderte Campbell,„in der Bibel nicht geleſen, daß ein Mann Namens M'Lean in Noah's Arche ging.“„Noah's Arche?“ frug M'Lean verächtlich.„Wer hat wohl je von
Vierte Folge. 31
einem M'Lean gehört, der nicht fein eignes Boot gehabt, hätte?“
Die Herzogin Sarah von Malborough war gewöhnt, jährlich ein großes Feſt zu veranſtalten, wozu ſie ihre ſämmtlichen Verwandten einlud. Bei einem dieſer Familien⸗ feſte brachte ſie eine Geſundheit auf das Wohl der Familie aus und fügte hinzu:„Welch ein rühmlicher Anblick iſt es, eine ſolche Zahl blühender Zweige aus einer Wurzel zu ſehen!“ Da ſie bemerkte, daß Jack Spencer dabei lächelte, drang ſie in ihn, ihr die Urſache ſeiner Fröhlichkeit mitzu⸗ theilen, indem ſie ihm verſprach, ihm zu vergeben, möge es ſein, was es wolle.„Nun wohl, Madame,“ ſagte er,„ich, dachte daran, wie weit mehr dieſe Zweige blühen würden, wenn die Wurzel unter der Erde wäre.“
Ein beſcheidener Geiſtlicher in dem weſtlichen Theile der Vereinigten Staaten Nordamerikas copulirt ein Paar für ein Glas Whisky, ein Dutzend Eier und den erſten Kuß von der Braut. C.
Vom deutſchen ZBüchermarkt.
Eine Mutter. Von Friedrich Gerſtäcker. Jena, Hermann Coſtenoble. 1867.
Dieſer dreibändige Roman bildet durchaus keine Fort⸗ ſetzung, aber doch einen im Gegenſtande liegenden Anſchluß an eine frühere Erzählung braſilianiſcher Art,„die Colonie“, ebenfalls dreibändig.
Wenn auch Gerſtäcker, wie wir ſchon öfters bemerkt haben, ſeine ſtärkſte Seite in der ethnographiſchen Schilderung als Reiſender hat und demnächſt für ſolche Novellen und Romane am beſten ausgerüſtet iſt, die ein überſeeiſches Terrain haben, ſo hat er doch bewieſen, daß ſein Talent und mehr noch ſeine Unternehmungskraft an dieſe Art von Stoffen ſich nicht gebunden fühlt.
Dafür ſpricht auch die vorſtehende Erzählung. In raſchen draſtiſchen Zügen und mit lebendigem Dialog hinge⸗ worfen gleicht ſie in ihrem ſpannenden Charakter ganz dem Weſen ſeiner ſchon vorhandenen Romane. Gerſtäcker meidet mit Recht den Flug in höhere Regionen der Kunſt und der Gedankenwelt und ſcheut ſſch vor der Auffaſſung des Natür⸗ lichen ſelbſt da nicht, wo er daſſelbe im Verkehr des täglichen Lebens erfaſſen muß, ohne dabei das triviale Element aus⸗ ſcheiden zu können. Seine Darſtellung iſt flüſſig und für die größten Leſerkreiſe leicht verſtändlich. O. B.
Schönheitspflege von Berthold Schwarz. Berlin, bei Max Boettcher. 8
In gedrängter Form iſt hier zuſammengefaßt, was man in ausführltchern Werken mit etwas mehr Mühe aufſuchen muß. Der Teint des ſchönen Geſchlechtes darf ſich nicht⸗ beklagen, daß nicht allſeitig für ihn geſorgt würde, und es läßt ſich berechnen, daß es nicht mehr lange dauern kann bis zur gänzlichen Vertilgung des letzten Sommerſproſſens auf Erden, ſobald nur erſt der erſte ſo gut ſein will, zu atſchwindene
Inhalt: Der Räthſelhafte. Aus den Mittheilungen eines Arztes * von R. Eduard Hahn.— An Ida.— Literariſche Briefe von Otto Banck.
Feuilleton. Mein Buch. Nach dem Engliſchen von Friedrich Coßmann.— Reiſeeindrücke auf Cuba.— Ein Toaſt von Alphonſe Karr.— Miscellen.— Vom deutſchen Büchermarkt.
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