Jahrgang 
1-26 (1867)
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i einiger⸗ ten dieſes überhaugt liegen und halb ge⸗ Italiener Dante und Schäpfer mius und firirt. Gadichte kannt, und an Ueber⸗ vorliegende reuden be⸗ dte Arbeit lt. an welche

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Vierte Folge. 25

der ihm von dem ſchmerzlichen Verluſte Ahnung erwecktrung des Todes der Laura giebt er in dem Triumphe zu haben ſchien. In Parma erhielt er die Würde des Todes. Im Jahre 1533 wurde das Grabmal eines Archidiakonus an der dortigen Kathedrale. Laura's in der Franziskaner⸗Kirche zu Avignon von Hierauf begab er ſich nach Selvapianga an den Ufern Mauritius Sceva und Girolamo Mannelli aufgefunden. der Lenza, in der Nähe von Reggio, wo er die letzte Petrarca kehrte nach Padua zurück und blieb dort Hand an ſein EposAfrika legte und es bald in Parma bis zum Tode Jacob's von Carrarra, 1350. In vollendete. Von hier ging er nach Mailand und demſelben Jahre wurde in Rom das Jubiläum gefeiert ſpäter nach Mantua, wohin ihn Carl IV. rufen ließ, und nachdem er ſich dorthin begeben hatte, beſuchte der ihn aus Liebe und Achtung längere Zeit bei ſich er ſpäter ſeine Vaterſtadt Arezzo. Er wurde dort behielt. Endlich nach Avignon zurückgekehrt, lebte er von dem geſammten Volke mit Begeiſterung empfangen. in Vaucluſe und ſchrieb dort die drei Unterredungen Ein öffentliches Decret beſtimmte, daß das Haus, in mit dem heiligen Auguſtinus. welchem er geboren war, zum Andenken in demſelben Als um dieſe Zeit der König Robert von Neapel Zuſtande erhalten werden ſollte. Von hier aus kehrte geſtorben war, ernannte der Papſt Clemens VI. er noch einmal nach Avignon zurück und blieb bis Petrarca zum Bevollmächtigten, um der Thronfolgerin 1352 in Vaueluſe. Johanna, der Enkelin Des Königs, ſeine Beileidsbe⸗ Die Annehmlichkeit des Ortes war für ihn je zeugungen zu überbringen und zugleich einige wichtige Intereſſen beider Höfe zu vermitteln. Er entledigte den Reſt ſeiner Tage in der Lombardei zu verleben, ſich dieſes Auftrages mit ſolcher Umſicht, daß die wo er von allen Fürſten, beſonders von den Visconti Füͤrſtin ihm die größte Achtung ſchenkte und ihn mit ggeliebt war. Nachdem er Avignon verlaſſen hatte, dem Range eines königlichen Capellans entließ, worauf begab er ſich nach Mailand und blieb dort zehn Jahre er über Rom, wo er bei dem Cardinal Stephan in Dienſten des Erzbiſchofs Giovanni II., und ſpäter Colonna verweilte, nach Avignon zurückkehrte. ſeiner Enkel Matteo, Bernabo und Galeazzo II. welcher Schon oft hatte Jacob II. von Carrara ihn zu Letztere ihn zu ſeinem Rathe ernannte und ihn oftmals ſich eingeladen, und den wiederholten Bitten des in ſchwierigen Staatsangelegenheiten als Geſandten Fürſten willfahrend, reiſte er 1347 abermals nach benutzte. Zugleich machte ihn der Erzbiſchof zum Italien und wurde in Padua mit den größten Ehren⸗ Präfecten der ausgezeichneten Bibliothek, die auf ſeinen bezeugungen empfangen. Jacob II. ernannte ihn zum Befehl 1361 zu Padua angelegt wurde. In Mailand Canonikus von Parma, und Petrarca ſchrieb daſelbſt ſtiftete Petrarca eine Akademie junger Gelehrter und ſein WerkDe viris illustribus. Dichter, und war ſelbſt bemüht, dort eine Bibliothek Im Jahre 1347 brach zu Rom der Aufſtand und ein Muſeum anzulegen, doch kam ſein Plan nicht unter Cola di Rienzi aus. In einer Volksverſamm⸗ zur Ausführung. lung zum Tribunen erwählt, zeichnete ſich Rienzi Nach Ruhe verlangend, verlegte er darauf ſeinen durch ſo weiſe Anordnungen und Geſetze aus, daß Wohnſitz nach Venedig, wo er, von dem Reiz und Clemens VI. und viele auswärtige Fürſten ihm ihre der Trefflichkeit des Staates entzückt, der Republik Unterſtützung zuſagten. Auch Petrarca, von dem Ge⸗ ein Geſchenk mit ſeiner koſtbaren Bibliothek machte danken einer Wiedergeburt der alten republikaniſchen und dafür von der Signoria zum Dank ein Wohn⸗ Verfaſſung Roms beſeelt, faßte eine warme Begeiſte⸗ haus erhielt. Dieſe Schenkung Petrarca's legte den rung für Rienzi, die er in einer ſchönen Canzone an Grund zu der ſpäter ſo berühmt gewordenen Bibliothek denſelben ausſpricht. Das Unternehmen endigte mit zu St. Marco, welche in der Folge durch die Car⸗ dem baldigen Sturze und dem Tode des Cola di dinäle Beſſarione und Grimani bedeutenden Zuwachs Rienzi und Petrarca wandte ſich wieder dem Ghibel⸗ erhielt. In welcher Achtung damals Petrarca bei linismus zu, indem er ſeine Wünſche zur Wiederher⸗ b den erſten Staatsbeamten ſtand, beweiſt der Umſtand, ſtellung der Freiheit Italiens dem Kaiſer Carl IV. daß 1364, bei Gelegenheit der Siegesfeier von Candia,

doch ſeit dem Tode Laura's verloren und er beſchloß, 8 d

vortrug. der Dichter im Angeſichte des Volkes den Ehrenplatz Darüber war das unglückliche Jahr 1348 heran⸗ neben dem Dogen Lorenzo Celſe einnahm. gekommen, wo eine Peſt Italien und ganz Europa In demſelben Jahre beſuchte ihn in Venedig ſein

verheerte. Eine Schilderung davon giebt Boccaccio berühmter Landsmann und Freund Boccaccio und in ſeiner Einleitung zum Decameron. Petrarca ver⸗ verweilte bei ihm drei Monate. Ein Beweis der weilte damals zu Verona und erhielt daſelbſt die Freundſchaft Beider war es, daß Petrarca ſeitdem Nachricht von dem Tode Laura's, den er noch zehn das Bildniß Boccaccio's neben dem ſeinigen in einem

Jahre lang in ſeinen Gedichten beweinte. Eine Schilde⸗ Ringe trug. Boccaccio ſeinerſeits ſchenkte ihm die