de ihre gedur „die Zinne „ Ermächtau Fräulein Z Gräfin den f:„Welh d arme Griß Putzſachen h
welche ihr
ne Banknoten
an viele
endung wegwn 6
Oceaniens
ckgekehrter fra
n Souvenir,
½— S
Vierte
Eine ſchöne und ehrbare Bürgersfrau hatte einem großen Herrn eine heftige Leidenſchaft eingeflößt; er verſicherte ihr, daß er in ihr einzig und allein ihre Tugend liebe.„Nun wohl,“ verſetzte ſie,„ſo ſetzen Sie mich nicht der Gefahr aus, das zu verlieren, was Sie allein an mir lieben.“
Als Sobiesky, König von Polen, im Jahre 1683 die Pürken genöthigt hatte, die Belagerung von Wien aufzuheben, ehhrte der Kaiſer, der die Hauptſtadt verlaſſen, dahin zurück, und äußerte aufs Lebhafteſte den Wunſch, den König von holen zu ſehn und zu umarmen. Die Etiquette ſetzte den dof in Verlegenheit, und man fragte, wie der Kaiſer einen Gahlkönig empfangen müßte?—„Mit offenen Armen, wenn r ſein Reich gerettet hat!“ rief der Herzog von Lothringen.
Vom deutſchen Büchermarkt.
Wagner's Entdeckungsreiſen in der Heimath — Wohlthäter der Menſchheit— Heute und Ehe⸗ dem. Leipzig, Verlag von Otto Spamer.
Die Jugendſchriften aus dem genannten Verlage ſind ires Inhalts und ihrer Ausſtattung wegen vor vielen andern u empfehlen. Die uns vorliegenden reihen ſich den früher iſchienenen würdig an. Der 1. Band von Wagner's Reiſen der Heimath enthält treffliche naturwahre Gemälde, geeig⸗ aet die jugendlichen Herzen für das Schöne und Intereſſante s Vaterlandes empfänglich zu machen, der 2. Band des Bäſſenswerthen für die Jugend vieles, womit ſie hier ſpielend dertraut gemacht wird.
Für den Werth der„Wohlthäter der Menſchheit“ bür⸗ in ſchon die Namen der Herausgeber, die Darſtellungen ſud einfach und anſprechend, doppelt anſprechend durch die ſhlreichen und gut ausgeführten Illuſtrationen.
„Heute und Ehedem“ iſt das erſte Bändchen einer Fort⸗ ttzzung der„Illuſtrirten Jugendbibliothek“ unter dem Titel: Welt der Jugend“. Ueber dieſe neue Folge läßt ſich aus im Vorliegenden kein abſchließendes Urtheil fällen. Das dätidchen enthält drei Schilderungen des verſchiedenſten benre's, deren erſter wir nicht vorzugsweiſe dieſen Platz ungewieſen haben würden, und unter dem Titel„Erholungs⸗ fen den“ eine in allen Bändchen wiederkehrende willkommene augabe von Anleitungen zu Spielen, Aufgaben ꝛc.
Aufgepaßt! Bilder⸗Alphabet von Emil Schu⸗
keck. Breslau, Verlag von Eduard Trewendt.
Das Bilder⸗Alphabet ähnelt Pletſch's„Wie's im
rrſe geht“ und wird viele Freunde finden, wenn auch vor⸗ S9' weiſe unter Denen, die jenes beliebte Buch nicht kennen end deshalb ſan dem vorliegenden nicht Originalität in Zichnungen und Text vermiſſen. Die Ausführung der Holz⸗ ſtnitte und die Ausſtattung laſſen nichts zu wünſchen übrig.
Hauslexikon der Geſundheitslehre für Leib ind Seele. Von Dr. med. H. Klencke. Leipzig, Ver⸗ ag won. Ed. Kummer.
Dieſes mit der vierzehnten Lieferung geſchloſſene Werk npiehlt ſich dem großen Publicum als ein nützlicher und ahl ich keineswegs langweilig zu leſender Rathgeber in jeder ushaltung, möge ſie groß oder klein ſein, einſam auf dem nde oder mitten in den belebtſten Theilen der Stadt liegen. Lad hier ſteht dem Laien nicht immer ein bequemes und zu⸗ liſſiges Mittel zu Gebote, ſich über die hundert Fragen
Folge. 831 zu belehren, die das tägliche Leben fortwährend an uns ſtellt, vorausgeſetzt, daß wir überhaupt auf dieſe Fragen Acht geben und ſie nicht indifferent überhören wollen. Letzeres geſchieht ſo oft und es wird dadurch der Geſundheit und den Vorthei⸗ len des Lebens ſicherlich mancherlei Nachtheil zugefügt.
Geſtützt auf die Erkenntniß der neueren Naturwiſſen⸗ ſchaft, der Chemie und rationellen Medicin, finden ſich in dieſem praktiſch ausgeſtatteten Werke die weſentlichſten Orien⸗ tirungen über das wohlthätigſte Arrangement unſerer Exiſtenz vereinigt. Es iſt nicht gleichgültig, wie man ſein Haus⸗ weſen einrichtet, wie man ſeine und der Seinigen Geſundheit pflegt, ja es iſt auch nicht gleichgültig, welchen Wein man trinkt, wofern man überhaupt welchen trinken kann; ohnehin iſt dieſe Erde kein Jammerthal und es lohnt ſich, ſo lange und ſo gut conſervirt wie möglich darauf zu verweilen, da uns dieſes Glück aller Wahrſcheinlichkeit nach nur einmal zu Theil wird und nicht wieder.
Jedenfalls bietet die neuere Literatur manche gute Mit⸗ tellehre zur Verbeſſerung unſeres Daſeins dar, und zu dieſen zweckmäßigen Lenkern der Praxis darf man auch das Haus⸗ lexikon rechnen. O. B.
Graf Kingswood's Erben. Roman aus dem Engliſchen von Adolph Görling. Dresden, Wolf's Buchhandlung.
Durch außerordentlich viele novelliſtiſche Darſtellungen hat ſich Görling, immer mit dem Hinblick auf die gute Unter⸗
haltung und Spannung des großen Leihbibliothekenpubli⸗ V cums, als ſo routinirt bewährt, daß er dieſen Roman eben⸗ ſogut ſelbſt geſchrieben, als aus dem Engliſchen entnommen haben könnte. Die vier Bände ſind in ihrem Inhalt figuren⸗ reich und haben eine fortſchreitend lebhafte Handlung. O. B.
Album der Malerei und Muſik von Alice Salzbrunn. Leipzig, Verlag von Moritz Schäfer. Vieles von dem Guten und Schönen, welches ſich in älterer und neuerer Zeit mit Bezug auf Malerei und Muſik iin der Literatur zerſtreut findet, hat die Verfaſſerin hier in zwangloſer Form zuſammengeſtellt. Sowohl in Proſaform als in gebundener Rede iſt eine beträchtliche Auswahl erheben⸗ der Sprüche und Betrachtungen in dieſer Anthologie als ein auf den kunſtſinnigen Leſer wirkſam berechnetes Element ver⸗ einigt. Fleiß und Geſchmack müſſen der Verfaſſerin nach— gerühmt werden. O. B.
Der Schulzenhof zuRaben von M. Ant. Nien⸗ dorf. Wittenberg, Verlag von Herroſé. V Es iſt eine Art mitteldeutſcher Dorfgeſchichte mit dem Hinweis auf die von den Bauern mit Unrecht beargwöhnten Vorzüge eines auch wiſſenſchaftlich gebildeten Oekonomen. Der poetiſche Fonds und die novelliſtiſche Geſtaltung möchten wohl weniger Anklang finden, als die nützlichen landwirth⸗ ſchaftlichen Kenntniſſe, mit welchen der Verfaſſer ſeine litera⸗ riſche Tendenz unterſtützt.
R O. B.
Das Verbrechen. Aus dem Engliſchen überſetzt, Leipzig, Verlag von Kollmann.
Die Verfaſſerin iſt Miß Yonge, die ſich durch„der Erbe von Redelyffe,“„Herzblättchen“ und„der Maßlieben⸗ kranz“ in gewiſſen Kreiſen beliebt gemacht hat. Dieſes„Ver⸗ brechen“ bildet nun in ſeinen drei Bänden die Fortſetzung, ſo zu ſagen die dramatiſche blutige Schleife des beſagten


