Daille und g. d d
, a Aune Atmaſpht ne Jungfrau da
(SScluß folt
ilguellen.
die Nachricht S „Nacuit Speke
„auch jett widder;
a durch die Botſcha
nd freudige Erregu Grant nicht mö aus dem Nhanziſ halb unternahm esd rZeit auf eigene Koſe
kühnen Reiſenden,ze
gli
=
zu erforſch ſe wäöt als wöglitu Chartum gemiethan sur Umkehr. Auch int igerte ſich, nach Süm Baker mit den Soldennn Churſchud⸗Agha üſſie 112. April 1863 1 Erſt Ende Mai ll⸗ Lutan nach Chen wieder ſeinen urſytl nach den Oyelſeen Kamreſi's Reſiden
genauer
evon Churſta Beſorgniß fite t, wie bereite in l ze Kunde von da
Jednd I Dof ₰ 6 drs Entdeckungel ufrieden damit, ufrieden u Bickorig Mh
hen. Legendre Eine Atmofts
Jücklich wieder,
außuſuchen ur 9 welche
Nachrichten von R
Ar.
aft b . Vſe 1 1 nß Entb
Vierte Der hier Albert Nyanza genannte See, der nach Baker nngsum ganz von Bergen eingeſchloſſen iſt, iſt offenbar der eruta Nyige Speke's, Jedoch ſcheint dieſer See nicht ſo weit neich Norden zu reichen als auf Speke's Karte, denn ſein Uusfluß iſt von Baker unter 2 Grad 17 Minuten nördlicher Greite, alſo nicht viel nördlicher als die Karumafälle(2 Grad 15 Minuten nördlicher Breite) gefunden worden. So fallen zenn alle oft an den Haaren herbeigezogenen Bekrittelungen ſer Entdeckung Speke's, die dem wackern Manne den Genuß ſeines Ruhmes ſo ſehr verbittert haben, in Nichts zuſammen. lœider aber ſollte er dieſen Triumph nicht erleben!
Der Albert Nyanza liegt nach Baker 2070 Fuß über dem Meere; der Victoria Nyanza dagegen 3740 Fuß hoch. Der Nil ſteigt alſo 1670 Fuß in jenes tiefe Felſenbecken hünab.
So wären denn zwar die beiden Nilſeen auf der Karte des Ptolemäus gefunden, aber die Darſtellung auf den Kar⸗ ten der alten Geographen iſt doch inſofern unrichtig, als hier der Nil von zwei Strömen aus zwei verſchiedenen, mit ein⸗ amder nicht zuſammenhängenden Seen entſtehen ſoll, während thatſächlich das Waſſerſyſtem, wodurch dieſe Nilſeen mit ein⸗ under zuſammenhängen und dann den Hauptſtrom ſpeiſen, küne große Analogie zeigt mit der zwiſchen den nordamerikani⸗ ſchen Seen beſtehenden Verbindung und der Mündung ihrer
Gewäſſer in den Saint Lawrence. Die königliche geographiſche Geſellſchaft in London hat klrzlich an Baker für ſein muthiges Unternehmen, das er
ganz auf eigene Koſten ausführte, ihre goldene Victoriame⸗
daille zuerkannt. Es iſt daher ſehr erfreulich, daß Baker
dieſe Auszeichnung bereits durch ſeine glänzende Entdeckung
gerechtfertigt hat...„.
3—ꝛʒ; Bu den pompejaniſchen Wundern.
In Pompeji haben bedeutende Ausgrabungen kürzlich ſtattgefunden und namentlich ſoll ein Junotempel entdeckt ſein, in welchem ſich gegen 300 Leichname vorgefunden haben. Der Tempel ſoll viele Statuen von Marmor, Bronze und Terracotta enthalten; auch ſollen Schmuckſachen mit Edel⸗ ſteinen gefunden ſein. Die Straßen in der Nähe des Tem⸗ pels hat man angefangen frei zu legen und prachtvolle Ent⸗
deckungen dabei gemacht.
Ganz in der Nähe des Junotempels iſt kürzlich auch ain Haus in Pompeji bloßgelegt worden, deſſen ganze Anlage und Einrichtung darauf ſchließen läßt, daß es einſt einem ſehr reichen Manne gehörte. Die Möbel ſind aus Elfenbein, Bronze und Mormor, und überall mit den reichſten und heſchmackvollſten Moſaikarbeiten verziert.
—
Misrellen.
Ein verdienſtvoller Geſchäftsmann eilte auf die Nach⸗ ſicht von der Erledigung einer Stelle ſogleich nach Paris und vielt bei Ludwig XI. um den Poſten an. Der König giebt iym ein für allemal abſchlägigen Beſcheid. Der Supplicant ankt dafür dem Monarchen auf's Unterthänigſte und begiebt
ffährlen, ua n dch weg. Der König, der ihn als einen Mann von Geiſt wiſſerſchaftl kannte, ließ ihn nun, in der Meinung, daß er ihn nicht recht des Nil? niͦn verſtanden, zurückrufen und fragte ihn nun, ob er auch recht 1us rücher duc ehört habe?—„O ja, Sire,“ antwortete Jener.—„Was be ach ſelmt 3 ab ich geſagt?“ fuhr der König fort.—„Eure Majeſtät K2 ubwit, kaben mir die Stelle abgeſchlagen, um die ich angehalten
0 91 Ap3
„ Jachrichten 4 en
rachtzeitg,
4 4 ſta zu
eiſe
abe.“—„Weshalb habt Ihr mir denn gedankt?“—„Weil
hure Majeſtät mich auf's Beſtimmteſte beſchieden und mich
Folge.
815
nicht mit einer leeren Hoffnung hingehalten haben.“— Dem Könige geſiel dieſe Antwort ſo ausnehmend wohl, daß er ihm die Stelle ertheilte und ſogleich die Beſtallung ausfertigen ließ.— Der Abbé Regnier, Secretair der franzöſiſchen Aka⸗ demie, ging eines Tags mit ſeinem Hut in der Verſammlung herum, um zu einer gemeinſamen Ausgabe eine Summe ein⸗ zuſammeln. Da er nun bemerkte, daß einer von den Vier⸗ zigen(der Präſident Roſes), der ſehr geizig war, nichts in den Hut gethan hatte, ſo hielt er ihm denſelben noch immer vor. Dieſer verſicherte aber, er habe ſchon gegeben.„Ich glaube es,“ ſagte Regnier,„aber ich habe es nicht geſehen.“ —„und ich,“ fügte Fontenelle hinzu,„habe es geſehn; ich glaube es aber nicht.“
Vom deutſchen ZBüchermarkt.
Das ſchöne Bilderbuch. Eßlingen a. N., Ver⸗ lag von J. F. Schreiber's Buchhandlung.
Es trägt ſeinen Namen nicht mit Unrecht, denn wohl iſt dieſes überaus zierlich ausgeſtattete Bilderbuch dazu geeignet den Weinachtstiſch zu ſchmücken und durch ſeine bunte Bilder⸗ pracht die Herzen der Kleinen höher ſchlagen zu laſſen, doch dürfte wohl dem zweiten aus demſelben Verlage vorliegenden Büchlein:
Thiergeſchichtchen in Bildern und Verſen noch der Vorzug zu geben ſein, da dieſes neben gleichfalls allerliebſten bunten Bildern aus der Thierwelt auch eine Anzahl kleiner leicht faßlicher Reime zur Erklärung derſelben bringt, und ſo zu gleicher Zeit Auge und Ohr zu ergötzen vermag. M.
Die Wendin. Hiſtoriſche Novelle von Fidus. Cottbus, Verlag von Albert Heine.
Die Geſchichte ſpielt zur Zeit der Huſſitenkriege, und behandelt die Schickſale des Baſtards von Böhmen, des natürlichen Sohnes vom König Wenzel und einer Wendin. Nicht ohne Intereſſe iſt das Weſen und die Art der Krieg⸗ führung der Huſſiten in dieſem anſpruchsloſen Bändchen geſchildert. O. B.
Fritz Reuter und ſeine Dichtungen von Otto Glagau. Berlin, Verlag von Theodor Lemke.
Es muß zu den intereſſanten Zeichen unſerer Zeit und unſerer literariſchen Zuſtände gezählt werden, daß heutzutage ein gewiſſer Cultus der Freundſchaft und der Bewunderung herrſcht, den man früher nicht gekannt hat, oder der es wenig⸗ ſtens nicht wagte, in derſelben Form hervorzutreten. In richtiger Erkenntniß der Thatſache, daß unſere moderne Lite⸗ ratur zu ſehr von Productionen überfüllt iſt, um es werth⸗ vollen Leiſtungen zu geſtatten, ſich durch eigenes Verdienſt bekannt zu machen, wird ihnen oft von Freunden ihrer Ver⸗ faſſer eine namhafte, ſehr energiſche Nachhülfe geleiſtet. Fritz Reuter iſt ein ſehr origineller, beachtenswerther Dichter, der großes und raſches Glück gehabt hat. Um ſeinen Ruf wo möglich noch zu vermehren und auch ſeine perſönlichen Ver⸗ hältniſſe und Schickſale zum weiteſten Austrag zu bringen, wurde hier ein ganzes Buch geſchrieben. Es enthält eben über jene biographiſchen Daten ſehr Intereſſantes und offen⸗ bart die damalige preußiſche Rechtspflege der Verwaltungs⸗ behörden in einem fabelhaften Lichte, das man mit keinem Glorienſchein verwechſeln wird.
In den kritiſchen Betrachtungen ſcheint uns der Verfaſ⸗
ſer im Durchſchnitt zu ſehr von Bewunderung hingeriſſen zu ſein. O. B.


