Jahrgang 
27-52 (1865)
Seite
767
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ſein?Ich weiß, antwortete der Mann, ‚nichts weiter zu ſagen, als daß ich unmöglich mit ihr leben kann und lieber Zeitlebens auf den Galeeren ſein will.Aber worüber haben Sie ſich zu beklagen? Iſt ſie nicht ehrbar?Da⸗ ran zweifl' ich nicht.Iſt ſie nicht ſchön?Das iſt ſie.Iſt ſie nicht von guter Familie? oder iſt ſie Ihnen nicht reich genug?Darüber habe ich mich nicht zu bekla⸗ gen, aber mit einem Wort, was Sie mir auch anführen mö⸗ gen, ich kann und will nicht länger mit ihr leben.Wenn Sie aber keine weitern Gründe mir zu ſagen haben, wie kann ich Sie denn ſcheiden, da Sie ja gegen alles, was ich ſage, nichts einzuwenden wiſſen? Der Ehemann zeigte nun auf ſeinen Fuß und ſagte:Herr Richter, iſt dieſer Schuh micht ſchön?Ja, ſagte dieſer, denn er ſah, daß es ein ganz neuer Schuh war.Iſt er nicht gut geformt? Das iſt er.Iſt er nicht aus gutem Leder?Nach allem Anſchein.Bei dem allen will ich ihn nicht behal⸗ ten, und ich werde ihn nicht wieder anziehn, denn er drückt tnich, was Sie freilich nicht ſehen können.

Ludwig der Eilfte, als er eines Tages dem Biſchofe von Chartres auf einem reich gezäumten Pferde begegnete, be⸗ merkte gegen ihn, die Biſchöfe wären ſonſt nicht ſo ſtattlich einher geritten.Freilich nicht, Sire, erwiderte der Bi⸗ ſchof,zur Zeit der Hirtenkönige. Dieſe Antwort gefiel dem Monarchen.

Heinrich IV. fragte eines Tages einen alten Mann, gen eines ſchwarzen Bartes bei greiſen Haaren auffiel, wie er zu ſo verſchiedenen Farben komme.Das kommt, verſetzte der Greis auf der Stelle,daher, daß

meine Haare wenigſtens zwanzig Jahre älter ſind als mein Bart.

Folge. 767 der Anziehungskraft des Abenteuerlichen nicht und ſie charak⸗ teriſiren zugleich die Geſchmacksrichtung, welche der großen Menge willig abgelauſcht und als Schablone benutzt wor⸗ den iſt.

Uebrigens ſchreibt Rau leicht und gefällig und zeichnet ſich vor manchen anderen Unterhaltungsſchriftſtellern durch eine humaniſtiſch-liberale Tendenz aus.

Ausſtattung und Druck dieſes Romanes ſind ganz vor⸗ züglich gelungen.. B.

Des Sängers Lieblinge in Stahlſtich von A. Weger, mit Text von Müller von der Werra. Leip⸗ zig, Verlag von Baumgärtner.

Das Heft bringt zwölf Bildniſſe berühmter Componi⸗ ſten des Männergeſanges: Methfeſſel, Mendelsſohn, Marſch⸗ ner, Lachner, Kreutzer, Rietz, Zöllner, Otto, Abt, Kuntze, Wilhelm und Becker.

Die biographiſchen Skizzen ſind oft mit Ueberſchweng⸗ lichkeit zum Beſten der Dargeſtellten geſchrieben, und, die Löblichkeit des Unternehmens anerkennend, dürfte zu erwägen ſein, daß die hier getroffene Wahl nur von wenigen Kennern ganz gebilligt, wohl aber das Ueberſehen einiger bedeutenden Perſönlichkeiten von ihnen empfunden werden wird.

Die buchhändleriſche Ausſtattung iſt vortrefflich.

O. B.

Amerikaniſche Lebensbilder oder Erlebniſſe deutſcher Auswanderer in Amerika. Von Louiſe Weil. Stuttgart, Frankh'ſche Verlagsbuchhandlung. 1865.

Aus dem ſchwäbiſchen Pfarrhauſe nach Amerika war ein Memoirenbuch, das wegen ſeiner einfachen Wahrheit und Auſdeckung beklagenswerther Uebelſtände eine ſehr warme Aufnahme verdiente und auch in unſerm Blatte eine ſolche in eingehendſter Weiſe gefunden hat. Wir munterten die

Vom deutſchen Züchermarkt. Carl Maria von Weber. Culturgeſchichtlich⸗bio⸗ graphiſcher Roman von Heribert Rau. Leipzig, Verlag von Theodor Thomas 1865. Heribert Rau iſt durch ſeine außerordentliche Rüſtigkeit aufeinander ſelgendes Auftauchen immer neuer Erzeugniſſe von ihm in Verwunderung ſetzen könnte.

Der Verfaſſer hat ſich die biographiſchen und culturge⸗ ſch ichtlichen Romane zum Object ſeiner rapiden Thätigkeit dieſem Felde von ihm ſchon viele d geſtellt worden.

In dieſem Roman iſt Rau dem kürzlich erſchienenen bio⸗ prephiſchen Werke von Max von Weber, dem Sohne des tferühmten Muſikers, in der That auf dem Fuße gefolgt und im den darin dargelegten Inhalt mit freien Hinzuthaten der ignen Phantaſie in eine romantiſche Erzählung umgeſetzt. Ner Autor iſt für dieſes Geſchäft nicht blos als bedeutender Foutinier außerordentlich bewandert, ſondern auch vielfach tilentirt. Bekannt mit dem wirklichen Leben und ſeinen luſendfachen Wechſelfällen, weiß er mit Leichtigkeit eine ſehhe von Situationen zu componiren, durch die ſich der zyte Faden der Spannung geſchickt vom Anfang bis zum ünde fortwebt. Für den großen Leſerkreis werden ſie noch Verve lockender Capitelüberſchriften pikant Titel wie: der dicke König und ſeine Zeit; die

rau; Schurkenſtreiche; ſechszehn Jahre in szehn Tagen; der Satan als Luftballon; Eremit und Lie⸗ mpeitzger, ermangeln gewiß

Garben in Reih und Glie

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Verfaſſerin ſelbſt zu einer Fortſetzung ihrer Erinnerungen auf. Der vorliegende Band ſoll nun allerdings Derartiges darbieten, und ſo vieltreffliche Beobachtungen und intereſſante Einzelnheiten auch darin enthalten ſind, ſo geſtehen wir doch, daß uns eine unbefangene Darſtellung von Erlebniſſen, Er⸗ fahrungen und Anſchauungen lieber geweſen wäre, als eine novelliſtiſche Einkleidung derſelben. Dieſe ruft künſtleriſche Anforderungen hervor, deren Nichtbefriedigung auch dem guten Kern des Inhaltes Nachtheil bringt. O. B.

Die immerwährende Verſetzung von Auguſt Köhler. Berlin, Verlag von Theodor Thiele.

Ein lebendiges, überaus ſinniges Bilderbuch für Groß und Klein, das ſich zum Weihnachtsmarkt vor vielen anderen ähnlichen Kindergeſchenken beſtens empfehlen läßt. In ele⸗

ganteſter Ausſtattung und ſehr feiner Ausführung enthält es eine Anzahl farbiger Bilder, größtentheils landſcha Natur, deren Staffage aus dem Menſchen⸗, T Pflanzenreich ſo angebracht iſt, daß ſie ſich im Vo Mittelgrund beliebig an verſchiedene Stellen einſchieben und in mannigfaltigen Gruppirungen wech Es wird durch dieſ die Phantaſie als der Verſtand der Kinder auf die unbe⸗ fangenſte Weiſe geweckt, während dieſe Beſchäftigung zu glei⸗ cher Zeit dafür ſorgt, daß der jugendliche Sinn an dem nun unter dieſer Ausführung gleichſam vielſeitig werdenden Ge⸗ genſtande nicht ſobald abſtumpft. Sehr paſſende Verschen, die ſich zum Auswendiglernen eignen, erleichtern dem kleinen Volk die Auffaſſun denken an.

ftlicher hier⸗ und rder⸗ oder

ſelnd anbringen läßt. es unterhaltende Experimentiren ſowohl

g der Darſtellungen und regen zum Nach⸗ O. B.