derrn, G Gou⸗ 4 4 lleidet wie . räiumg mit gegebe n,
ickelt waren,
d Untergebe⸗ jvon denen,
das Zimmer
dad Obſt auf eben Gaben 8 von rere ſprach
nd erklärte mir
der Oberbra⸗ nabe, der kein,“ lautete ten Mannes
den ganzen unter N
die ſich her⸗ Berwunderung
Vierte
iſt noch nicht gekommen,“ antwortete der Jeſuit.—„Sie wird kommen, wenn es Ihnen gefällt,“ verſetzte der Abbé;„denn Sie regieren die Sonne.“— Bekanntlich war die Sonne das Sinnbild Ludwig's XIV.
Vom deutſchen Büchermarkt.
Friedrich Hebbel's ſämmtliche Werke. burg, Hoffmann und Campe. 1865.
Des früh und plötzlich verſtorbenen Dichters ſämmtliche Werke verdienen allerdings eine Geſammt⸗Ausgabe. Der Proſpect ſagt:„Wir glauben, daß es den vielen Freunden und Verehrern dieſes Dichters erwünſcht ſein muß, das Wir⸗ ken des ausgezeichneten Mannes von ſeinen poetiſchen An⸗ fängen bis zu ſeiner künſtleriſchen Reife in einem Totalbilde, einem geordneten Ganzen überſehen zu können, welches das Verſtändniß ſeiner Schriften ungemein erleichtern wird. Sein Leben war ein ſchweres, aber deſto ehrenvolleres Ringen nach der Anerkennung ſeiner Nation, der ſtolze Flug des Talents, dem er ſeinen Ruhm verdankt, alle mit ihm ſtreben⸗ den Dichter tief unter ſich laſſend. Sein ſchönes Ziel hatte er erreicht, die allgemeine Anerkennung iſt ihm geworden.
Hebbel tritt uns in allen ſeinen Werken mit der edelſten Einfachheit entgegen; er läßt uns unmittelbar an ſeiner um⸗ faſſenden Menſchenkenntniß, an ſeinem tiefen Einblick in die Seele des Menſchen mitgenießen. Würdig reihen ſich ſeine Werke den claſſiſchen Meiſterwerken unſerer Poeſie an. Sie werden ewig beſtehen, ſo lange Intereſſe genommen wird an den tragiſchen Conflicten der menſchlichen Natur und an den zarten Blüthen eines poetiſchen Seelenlebens; ſie werden nicht als eine vorübergehende Lectüre dienen, ſondern ein bleibender Schatz für Denjenigen werden, der ſich die gewiß lohnende Mühe giebt, ſich mit ihnen bekannt zu machen.
Es wird nun unſer eifrigſtes Beſtreben ſein, eine Aus⸗ gabe zu ſchaffen, würdig des Gegenſtandes, den wir ihr dar⸗ bieten, muſtergültig in typographiſcher wie in redactioneller Hinſicht. Für letzteren Theil iſt Herr Profeſſor Emil Kuh, ein perſönlicher Freund unſeres Dichters, gewonnen.“
Der bis jetzt vorliegende erſte Band beweiſt in der That die Sorgfalt in der Herausgabe, und vor allen empfiehlt ſich dieſelbe durch eine ungemein anſprechende Ausſtattung, gutes Papier und vorzüglichen, ſehr großen Druck.
Campe hat mit dem richtigen buchhändleriſch hen Urtheil gehandelt, die Erition dieſes Autors in einer ſehr verſtändi⸗ gen und völlig erſchöpfenden Form zu übernehmen, denn der Name Hebbel's und das Intereſſe für ſeine Dichtungen wer⸗
Ham⸗
den viele andere Autoren überdauern, welche gegenwärtig vielleicht eine regere Modetheilnahme erwecken. Daß Hebbel viel krankhafte Seiten hat und im Gebahren ſeiner Muſe etwas Gewaltthätiges, oft ſogar Outrirtes liegt, iſt beſonders dem Drange zuzuſchreiben, unſerer in der Poeſie ſchwächli⸗ chen, pygmäenartigen Zeitrichtung einen Gegenſatz zu bieten: es macht den Eindruck, als ob man auf dem Conditortiſch V leckerhafter Schlemmer mitten unter die Baiſers ein tüchtiges Schinkenbein und ein Fäßchen Bier wirft. Dieſer erſte Band zenthält die Dramen„Judith“,„Herodes und Mari⸗ amne“ und„Ein Trauerſpiel in Sicilien“. Das Ganze iſt auf zwölf Bände berechnet und der Nachl aß des Dichters verſpricht viel Neues, namentlich in der Lyrik, darzubieten. Das deutſche e Publicum möge als Abwechſelung auf ſo
viele Seichtigkeiten ſich dieſem willkommenen Uunternehunen
lebhaft zuwenden. B..
w
75¹1
Trewendt's Volks⸗Kalender für 1866. Bres⸗ lau, Verlag von Eduard Trewendt.
Derſelbe hat ſeinen zweiundzwanzigſten Jahrgang zu⸗ rückgelegt in immer unveränderlicher Billigkeit, illuſtrirt von Stahlſtichen und Holzſchnitten und ausgeſtattet mit Beiträ⸗ gen von theils beliebten Schriftſtellern, wie Guſtav Nieritz, Edmund Höfer, Ludwig Roſen, Holtei und Anderen. Dabei vermeidet er den Fehler mancher anderer Kalender, die wohl für die Unterhaltung der Leſer ſorgen, aber zum praktiſchen Gebrauch keineswegs ausreichend ſind O. B.
Encyklopädie der Geſel lſchafts⸗Spiele von Ludwig von Alvensleben. Weimar, Verlag von Bern⸗ hard Voigt. 1865.
Die deutſche Geſelligkeit in Familie und Haus hat na⸗ mentlich in den noch harmloſen Kreiſen der Provinzialſtädte das Bedürfniß, ſich die Mußeſtunden der Sommer⸗ und Winterabende theils auf grünem Wieſenplan, theils beim traulichen Lampenſchimmer durch alle mögliche Kurzweil zu verſüßen. Gedächtniß⸗, Verſtandes⸗, Vexir⸗ und endlich Pfänderſpiele mit und ohne Küſſe giebt es in unendlicher An⸗ zahl; dazu kommen noch Charaden, Toaſte, Geſänge, Decla⸗ matorien, humoriſtiſche Abhandlungen und alle die Späßchen und erlaubten Chicanen, welche ſich beim Cotillon anbringen laſſen und den menſchlichen Witz bei den Karten durch unbe⸗ greifliche Kunſtſtücke auf die Probe ſtellen.
Ein anderes Buch deſſelben Verlages und derſelben Sphäre trägt den Titel:
Derunerſchöpfliche Maltre de Plaisir, eben⸗ falls von Ludwig von Alvensleben.
Auf die Toaſte, Trinkſprüche und Tiſchreden, die zu den ganz beſonderen Freuden des Deutſchen gehönen und ſeinem heiteren Gemüth ſelbſt die Grüneberger Schattenſeite ſüß und ſchmackhaft machen,— auf dieſe Kunſt der Toaſte, die verhindern ſoll, ein unpaſſendes Wort zur rechten Zeit und ein paſſendes Wort zur unrechten Zeit zu ſprechen, ſind zwei andere Bändchen ausſchließlich eingegangen:
Das Buch der Toaſte von Friedrich von Sy⸗ dow, neu bearbeitet von Friedrich Mayer. Sondershauſen, Verlag von Eupel. 1865.
Etwas kürzer, aber immer noch reichhaltig ausgeſtattet iſt ein Neueſtes Buch der Toaſte von Robert Nitz⸗ ſche. Meißen, Verlag von Schindler.
Etwas mehr in ein novelliſtiſches Gewand eingehüllt, doch zum Anſang genugſam mit Anekdoten, Liedern, Raketen und Knall⸗Bonbons verſehen iſt ein
Humoriſtiſch⸗ſatiriſcher
Folge.
Vergnügungszug
durch Liebe und Leben mit Original⸗Locomotiven und
doppelter Dampfkraft von Al. Mair. in Weiden. 1865.
Ausſchließlich dem Männergeſangverein angehörend und Volkslieder, ſowie volksthümlich gewordene Ge ſänge mit Muſik⸗ begleitung zu uſammenſtellend, erſcheint ein anderes Bändchen:
Lieder⸗Ta Weimar, Verlag von Voigt.
Arrangement und Druck ſind zum Handgebrauch bequem
Verlag von Straub
fel von Friedrich Seidel.
und deutlich. O. B. Alte Herren, die Vorläufer Bach' s. Silhou⸗
etten von Eliſe Hannover, Verlag von Carl Rümpler. 1865. Schon vielfach
ren Perſönlichkeiten die
Polko.
hat in muſikaliſchen Märchen und ande⸗ weiten Erinnerungsblätter Eliſe


