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Vierte Folge.
iſt gewonnen, und außerdem ſtehen uns noch eine Menge anderer Mittel zu Gebote.“*)
„Nun, dann muß ich Ihnen doch auch wieder mittheilen, wie die Lage der Verhältniſſe von ande⸗ ren, in unſere politiſchen Pläne tief eingeweihten Männern dargeſtellt wird. Sehen Sie hier dieſe Briefe..
Der Doctor drückte an einer Feder, fuhr aber beſtürzt zurück, als er das Fach, in welchem er ſeine geheime Correſpondenz aufbewahrte, leer fand.
„Was haben Sie?“ fragte der»dicke Fritz⸗, welchem die heftige Bewegung nicht entging, welche ſich in Sander's Zügen ſo plötzlich ausſprach.
„Was ich habe? Sehen Sie denn nicht, daß dieſes Fach leer iſt? Ich bin beſtohlen worden, das unterliegt keinem Zweifel— ein Verräther hat ſich der wichtigen Papiere bemächtigt, die ich hier ver⸗ barg.“
„Mein Gott!“ rief nun auch der Student,„das wäre ja ein großes Unglück! Ich mag an die Fol⸗ gen, die ſich daran knüpfen können, gar nicht denken! Aber ſo beſinnen Sie ſich doch, giebt es nicht irgend Jemand, gegen den Sie Verdacht hegen können?“
„Gegen wen ſoll ich Verdacht hegen? Alle meine Leute ſind mir bisher treu und ergeben geweſen.“
„Und doch muß jedenfalls ein Verräther unter denſelben ſein,“ fuhr der Geſellſchafter fort.„Wer hat zunächſt die Anfwartung bei Ihnen?“
„Hier in meinem Arbeitszimmer hat dieſelbe ausſchließlich mein Diener Friedrich.“
„Iſt er vielleicht bei dieſer oder jener Gelegen⸗ heit gerade einmal in dem Augenblick anweſend ge⸗ weſen, wo Sie das geheime Fach öffneten?“
„Das kann wohl möglich ſein, ich habe nie Miß⸗ trauen gegen ihn gehegt.“
„Nun, Sie werden wohl einſehen, daß wir keinen Augenblick mit einer Unterſuchung zögern dürfen?“
„Nein, wahrlich nicht, denn nicht allein meine Sicherheit, ſondern auch die verſchiedener anderer Perſonen ſteht mit dem Verſchwinden dieſer Briefe im engſten Zuſammenhange.“
„So mögen Sie alſo erlauben, daß ich in Ih— rem Namen handle.“
Der sdicke Fritz» trat nun an den Schellenzug und zog an demſelben ſo heftig, daß der zitternde Ton der Glocke weithin ſchallte.
Man wartete eine Weile, als aber Niemand er⸗ ſhien, ſagte der Student:
9 Unſere Erzählung fällt in das Jahr 1833, wo ſich in Süd⸗ und Weſtdeutſchland große, tiefeinſchneidende politiſche Bewe⸗ gungen kundgaben. Das Hambacher Feſt, die Militärver⸗ ſchwörung zu Stuttgart und ſchließlich der unbeſonnene Auf⸗ ſtandsverſuch zu Frankfurt am Main waren die Folgen davon.
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„Nun, finden Sie es nicht ſonderbar, daß Ihr Diener, ungeachtet die Glocke doch durch das ganze Gebäude ſchallte, noch immer ausbleibt?“
„Sollte er vielleicht eingeſchlafen ſein?“
„Oder ſollte ihn etwa ſein böſes Gewiſſen zu— rückhalten?“ ergänzte Fritz.„Wir wollen doch ſehen; das zweite Mal kann er den Ruf nicht überhören.“
Und er zog von Neuem an der Schnur, und zwar noch heftiger als zuvor.
Jetzt ließ ſich ein ſchleichender Gang vernehmen und in der nächſten Minute trat Friedrich in's Zimmer.
„Warum läßt Du ſo lange auf Dich warten?“ fragte der Doctor.
„Ich war eingenickt,“ entgegnete der Diener, indem ſein Blick es vermied, dem der beiden Herren zu begegnen.
„Friedrich,“ begann jetzt der sdicke Fritz»s,„hier iſt ein Verbrechen begangen worden!“
„Ein Verbrechen?“ fragte dieſer, wobei er den Verwunderten ſpielte, ungeachtet er dabei die Farbe wechſelte.
„Ja, ein Verbrechen. Und dieſes Verbrechen iſt um ſo ſchändlicher, da es gegen einen gütigen und wohlwollenden Herrn verübt wurde. Einen Verräther trifft früher oder ſpäter immer die gerechte Strafe.“
„Ich habe ja nichts verrathen!“ entgegnete der Diener trotzig.
„Wo ſind die Briefe, welche dem Herrn Doctor aus dem Secretär entwendet wurden?“ fragte jetzt der Student plötzlich in drohendem Tone, indem er gleichzeitig dicht an den Thäter herantrat und dieſen ſcharf anblickte.
„Die Briefe?... Sie werden doch wohl nicht glauben....“ und Friedrich taumelte unwillkürlich drei Schritte zurück, wobei er ſich an eine Stuhllehne feſthielt.
„Geſtehen Sie,“ rief jetzt Fritz,„wem haben Sie dieſelben überliefert? Denn daß Sie den Dieb⸗ ſtahl begangen haben, das leſe ich in Ihrem Geſicht.“
„Ich?... Ich ſchwöre bei Gott...“
„Schwören Sie nicht, Gott iſt allgegenwärtig!“
Als der Student dieſe Worte mit lauter und feierlicher Stimme ſprach, wurde von außen mehrere Male heftig an den Fenſterladen gepocht. 1
Die Wirkung, welche dieſe unerwartete Unter⸗ brechung auf Friedrich hervorbrachte, war eine außer⸗ ordentliche. Zuerſt fuhr er bleich und erſchrocken em⸗ por, dann fingen ſeine Glieder zu beben an und im nächſten Augenblick ſtürzte er auf ſeine Kniee.
„Ich will es geſtehen,“ rief er;„ich habe die Papiere entwendet, aber man ſagte mir, daß dieſel⸗


