4
Klohn in En⸗ he gleiten ließ,
vil heirathen dr dennoch—“ Nebt es dean
nes Ding um's e Mal daran wegen befindet. zufügen wollen,
Sie ſagten um eine Liel⸗
8 Fräulein iſß
3 dem Dor bartnäckig wei⸗ den, ſo hat ſich
durch eine Liſt
iter dahinter?“ noch immer in
u Eide bektäf
„haen Sce N. te der Dieuer ben Sie wohl⸗ errſchaft zurück
iefe dem Lach he wit einet wichtig ihr rein Wort l d, wie vom bi⸗ a Sunnan 3. mit uung 1 Hals, Mllll⸗ eation ein.
umto toyf, del ich mich nit de nun einma hhr wer weiß
dil,
in ſeiner Buut In
de. 17“ mur⸗
u ſagen ikn. Ein auſch
Vierte
zufriedenes, halblautes Lachen folgte dieſer Bemer⸗ kung; dann knöpfte er ſeinen Rock feſt zu, blickte ſich nochmals nach allen Seiten vorſichtig um, und trat hierauf, da er nichts Verdächtiges bemerkte, ohne Zögern den Rückzug an.
Kaum war Lachmansky in der Ferne verſchwun⸗ den, ſo erhob ſich Petermann aus ſeinem Verſteck. Jeder Zug von ſorgloſer Heiterkeit, welcher ſich ſonſt in ſo ſprechender Weiſe auf dem Geſichte des Künſt⸗ lers ausprägte, war in dieſem Augenblick aus dem— ſelben geflohen und ſtatt deſſen traten Beſorgniß und jener Abſcheu, welchen der Rechtliche ſtets vor einer ſchlechten That empfindet, bei ihm hervor.
„Der Raub muß ihm wieder entriſſen werden, ehe er im Stande iſt, damit Mißbrauch zu treiben,“ ſagte Petermann,„und es kommt jetzt nur darauf an, das Mittel zu finden, wie dies ſo ſchnell als möglich, und ohne großes Aufſehen zu erregen, ge⸗ ſchehen kann.“
Er ſann einen Augenblick nach und rieb ſich die Stirn wie Jemand, der mit ſeinen Gedanken gern in's Klare kommen möchte und der ſich in ſeinem Kopfe einen Plan zurechtſetzt. Endlich rief er:
„Vielleicht glückt es! Es iſt eine abenteuerliche Idee, aber ſie iſt auf die bekannte Feigheit dieſes Menſchen berechnet! Derartige Subjecte fürchten im⸗ mer mehr für ihr Leben, als jeder andere ehrliche Mann; ich will daher verſuchen, ob mir mein An⸗ ſchlag gelingt, und die drei Strohmänner, ja die drei Strohmänner müſſen mir dabei behülflich ſein.“
Mit dieſen Worten rannte Petermann ſo ſchnell, wie er vermochte, auf demſelben Wege, auf welchem er gekommen war, eine Strecke zurück, dann wendete er ſich rechts und durchſchnitt in gerader Richtung eine Wieſe, überzeugt, daß er auf dieſe Weiſe Lach⸗ mansky nicht verfehlen könne, wenn er ihm eine Strecke auf der großen Straße, die derſelbe einhalten mußte, entgegen ging. An einer Biegung derſelben, in einer jungen Eichenſchonung, legte er ſich auf die Lauer; von hier aus ſollten ſeine Operationen be⸗ ginnen. Es dauerte auch nicht lange, ſo hörte er die Schritte des Verräthers. Nun ſprang Petermann auf und lief, als wenn ihm der Kopf brenne, gerade auf Lachmansky zu.
Als dieſer im Dunkel der Nacht, in ſolcher ab⸗ gelegenen Gegend einen Menſchen auf ſich losſtürzen ſah, ſtutzte er und machte einen Sprung zur Seite, um auf dieſe Weiſe wenigſtens vor der erſten Gefahr, wenn ihm etwa eine ſolche drohen ſollte, geſichert
zu ſein.
Aber auch unſer Künſtler hielt, ſeinem Plane gemäß, plötzlich in ſeinem raſchen Laufe inne, und
Folge. 723
ſich zu dem Spion mit allen Zeichen der Angſt wen⸗ dend, rief er:
„Wie, Herr Lachmansky? Sie ſind es wirk⸗ lich?... Ha, nun athme ich wieder auf! Doch fort! fort! Vielleicht gelingt es uns noch, der Gefahr zu entrinnen!“
„Sie hier, Herr Petermann? Was giebt es denn? Welche Gefahr droht uns?—“
Und der Menſch mit dem böſen Gewiſſen begann unruhig umherzublicken.
„Ach mein Gott, es muß ein Mord geſchehen ſein. Ich hörte vor einer Viertelſtunde einen Hülfe⸗ ruf, der mir ſchneidend durch's Herz drang. Ich glaube mich gewiß nicht geirrt zu haben, wenn ich die Stimme Friedrich's, des Dieners des Doctor Sander, zu erkennen meinte.“
Jetzt erbleichte Lachmansky. Der Name Friedrich traf ihn zu überraſchend, als daß er entfernt an ein Märchen hätte glauben können.
„Von welcher Seite kam denn der Hülferuf?“ fragte er ganz kleinlaut.
„Dort von links,
„Nun, dann müſſen wir ſo nach rechts zu entkommen ſuchen.“
„So laſſen Sie uns eilen, denn ich habe mich nicht getäuſcht, ich ſah es deutlich, es waren drei Kerle, die auch mich verfolgten und denen ich nur mit genauer Noth entkam. Sie trugen lange Meſſer, die ich deutlich im Mondlichte blinken ſah.“
„Dann ſteh' uns Gott bei! Was ſollen wir thun?“
„Wir müſſen den Weg hier vor uns benutzen, denn es iſt der einzige, welcher noch ſicher ſcheint. Wenn wir ſtark laufen, können wir in einer Viertel⸗ ſtunde das Wäldchen und ſomit ein Verſteck erreichen.“
Lachmansky ſetzte ſich, ohne weiter ein Wort zu erwidern, ſogleich in Bewegung, und Petermann blieb immer dicht an ſeiner Seite.
„Vorgeſtern ſollen die Raubmoͤrder aus dem Zuchthauſe ausgebrochen ſein,“ flüſterte er, um die Phantaſie ſeines Begleiters noch mehr zu erhitzen⸗
„Wirklich?“
„Sie können ſich feſt darauf verlaſſen. kommt deren Signalement in'’s Amtsblatt. vermuthe ich auch...“
„Sie vermuthen? Was denn?“
„Daß ſie den Friedrich ermordet haben, um ſich Kleider zu verſchaffen.“
„Aber die würden ja doch immer nur für Einen von ihnen ausreichen.“
„Allerdings. Darin liegt eben die große Gefahr
2
aus der Nähe des Dorfes.“ ſchnell wie möglich
Morgen Deshalb


