le 5. amen, nobei als wenn ſie
lcren und ein be eben nicht“, aucj
zerfe Peter⸗ nichts, wen Aufitanten den 1s a uih aſpielen.“ mir gefallen,“ erhitzt man ſich ch 1 Oder gegen Proteſt ein, das de übrigens noch h machte, des rurka beizubrin⸗ ie Füße, daun löcken in meine n, kugelten wir für meine Be⸗ neiner Tänzerin t Tage fühlen
cerzhafter Ton h mehr belebte, Tiſch Platz ge⸗ immer mehr in erum Nerrſchte
edwig von der he ihm zuerſ ttſchaft zu ma⸗ Vorurtheilen ne dem Staat Perſönlichkei m Ernſt über,; er; das Fräu— ere, und doch üt ein ſeliger ihre Hand er⸗ ſee küßte, N en Winyern rutro gyfen auf ud und ſich en en Gndune , daß ſoeben en heiliger dben geſchlſ
richt umſonſ alite Al⸗ ſchienen
Vierte
ſehr viel zu erzählen zu haben, und zuletzt hörte Amalie immer andächtiger zu, und der junge Mann wurde immer beredter, gerade ſo, als wenn er ſeine erſte Rede vor dem Geſchwornengericht hielte, und zuletzt ſtahl ſich auch Amalie mit glühenden Wangen unter dem Vorwande fort, zu ſehen, wo Hedwig bleibe, und der Referendar ſchaute ihr mit einem Geſicht nach, das mehr als verklärt ausſah und aus welchem die Gewißheit herauszuleſen war, daß er ſei⸗ nen erſten und wahrſcheinlich auch wichtigſten Proceß vollſtändig gewonnen habe.
Der sdicke Fritz» aber trank Petermann wacker zu, indem er ein über das andere Mal mit ihm an⸗ ſtieß und dabei ſtets mit ſeiner Baßſtimme Schmol⸗ lis, Herr Bruder!» rief, und Petermann ließ ſich dabei nicht lange nöthigen, ſondern leerte tapfer ſein Glas und gab jedes Mal ein kräftiges FFidueit, Herr Bruder!⸗ zurück. Nur Eins ſtörte unſeres Künſt⸗ lers heitere Laune mitunter, das fahle Geſicht Lach— mansky's nämlich mit dem lauernden, fuchsartigen Blick, welches von Zeit zu Zeit in der Ferne hinter den Bäumen auftauchte, das aber ſogleich wieder verſchwand, ſobald Lachmansky bemerkte, daß er von Petermann beobachtet wurde. Zuletzt war die Stim⸗ mung der Geſellſchaft eine ſo belebte, daß ſie den Tönen der Violine und der Clarinette, ſo heiſer die⸗ ſelben auch klangen, nicht mehr zu widerſtehen ver⸗ mochte. Der Doctor ergriff den Arm Hedwig's, Otto den Amaliens, und während ſich der dicke Fritz⸗ ungeachtet des empfangenen Rippenſtoßes Schulzens Margarethe bemächtigte, drehten ſich die Paare bei den Klängen eines luſtigen Walzers bald recht mun⸗ ter im Kreiſe umher.
Das war nun ein heiteres, unſchuldiges Ver⸗ gnügen, ganz dem Charakter des ländlichen Feſtes angemeſſen, und die Landleute zeigten auch Achtung genug, am Tanze keinen Theil zu nehmen, ſondern betheiligten ſich nur als Zuſchauer in einem Halb⸗ kreiſe. Wer beſchreibt aber den Schrecken Hedwig's, als ſie, bei einer Pauſe aufblickend, in der Entfer⸗ nung die Equipage ihres Vaters heranrollen und ungefähr zehn Schritte von ihr am Wege halten ſah, aus deren Innerem ſie der Geheimerath mit kaltem Hohn, Conſtantia mit unverhohlener Verachtung und Herr von Steinau mit wuthflammendem Geſicht an⸗ blickte! zu Pferde begleitete, hatte ſein Lorgnon zwiſchen das Auge geklemmt und ſchien wie aus den Wolken ge⸗ fallen. Nur mitunter vermochte er ſeine Entrüſtung und ſein Erſtaunen durch einzelne Worte, die halb⸗ laut über ſeine Lippen glitten, zu erkennen zu geben.
Hedwig, noch eben ſo heiter und glücklich, ſchnürte
Der Kammerjunker, welcher die Geſellſchaft
Folge. 709
dieſer Anblick die Bruſt zuſammen und ſie vermochte nur einen kurzen, durchdringenden Schrei auszuſtoßen, welcher durch ein ſpöttiſches Gelächter, das aus dem Wagen drang, beantwortet wurde. Auch der Doctor blickte jetzt auf, und natürlich entging ihm ebenfalls die mißliche Lage des Fräuleins nicht; er hatte aber die Beſonnenheit, demſelben ſofort den Arm zu bieten und es nach ſeinem Sitz am Tiſch zurückzuführen, wo es von Amalie empfangen wurde, die dasſelbe durch freundliches Zureden zu beruhigen ſuchte. Sander fühlte übrigens, daß er bei der ganzen Angelegenheit
zu ſehr betheiligt ſei, um eine ſtumme Rolle zu ſpie⸗
len, und wenn er auch wußte, daß er von Herrn von Steinau gehaßt wurde, ſo beſchloß er doch, ſich lie— ber eine Demüthigung gefallen zu laſſen und uner⸗ ſchrocken hervorzutreten, als in einem Augenblicke im Hintergrunde zu verſchwinden, wo es galt, Hedwig in den Augen ihres Vaters zu entſchul digen und die Verantwortlichkeit für dieſen Fall auf ſich zu nehmen. Kurz entſchloſſen gab er daher Otto einen Wink, trat mit dieſem an den Wagen, zog ſeinen⸗Hut und ſagte mit einer höflichen Verbeugung:
„Ich weiß, Herr von Steinau, daß ich in Ihren Augen keine beliebte Perſönlichkeit bin und daß es mir bisher nicht gelungen iſt, Ihnen eine günſtigere Meinung von mir beizubringen. Die Herzen Ihrer Kinder ſind aber nicht von dieſen Vorurtheilen er⸗ füllt, und unmöglich kann ich annehmen, daß Sie denſelben die Freundſchaft, welche dieſe mir ſchenken, als ein Verbrechen anrechnen werden.“
„Wozu dieſe lange Einleitung?“ rief der Guts⸗ herr in einem kurzen, abſtoßenden Tone;„auf die Sympathien und auf die Antipathien, welche wir gegen einander hegen, kommt es hier gar nicht an; ich habe es nur mit meinem Sohn und mit meiner Tochter zu thun und dieſen gegenüber kann ich es allerdings nur tief beklagen, daß ſie ſo gänzlich zu vergeſſen vermochten, was ſie ihrer und meiner Ehre ſchuldig ſind!“
„Nun, Herr Baron,“ rief jetzt auch der Doctor, indem ihm die Röthe des Zornes in's Geſicht trat; „glauben Sie etwa, daß die Ehre nur in adligen Schlöſſern zu Hauſe iſt?. Sehen Sie, ich beſitze den Stolz, mich in dieſer Beziehung mit Ihnen ganz gleich zu ſtellen, und es freut mich, daß Ihre Kinder in dieſer Beziehung einer unbefangeneren, dem Geiſte der Zeit angemeſſenen Richtung huldigen.“
„Ja, ja— der Zeitgeiſt,“ warf hier der Ge⸗ heimerath mit einem kalten Lächeln hin, indem er eine Priſe nahm;„nun, man wird Mittel finden, dieſen Störenfried, welcher das Oberſte zum Unter⸗
ſten zu kehren droht, unſchädlich zu machen!“


