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„Aber der bewirbt ſich ja um die Gunſt von Couſine Hedwig?“
„Er bewirbt ſich,“ entgegnete der Geheimerath achſelzuckend,„wie ſich alle jene Leute, die keine Wil⸗ lenskraft beſitzen, bewerben. Der Freiherr iſt ein Menſch, welcher gänzlich von äußeren Einflüſſen ab⸗ hängt, und der, wenn er auf Widerſtand ſtößt, von ſelbſt die Sache aufgeben wird. Dieſer Widerſtand bleibt aber gewiß nicht aus, denn ſo ſehr ſich Hed⸗ wig auch verſtellt, ſo fange ich doch an zu errathen.“
„Sie glauben alſo wirklich?“
„Ich bedaure meinen Bruder,“ ſagte mit kalter Ruhe der Geheimerath;„aber ich fürchte, er wird mit ſeinen Kindern keine Ehre einlegen. Ich miſche mich übrigens in ſeine Angelegenheiten nicht, in meinen Entſchkießungen wird dies durchaus nichts ändern.“
„In Bezug auf den Doctor?“ fragte Conſtantia.
„Nun freilich. Blos weil ich den Namen trage und der Familie ſo nahe ſtehe, werde ich wenigſtens mein Möglichſtes thun, denſelben unſchädlich zu ma⸗ chen, bevor hier die Kataſtrophe zum Ausbruch kommt. Iſt er einmal verhaftet und in Unterſuchung, dann iſt der Roman, welcher jetzt im Geheimen ſpielt, auch beſeitigt, und Hedwig wird Zeit haben, über das Unwürdige einer ſolchen Neigung nachzudenken.“
„Und Sie meinen alſo wegen des Kammerjun⸗ kers—?“
„Ich kann Dir zu dieſer Partie nur rathen. Er iſt gut ſituirt und Du wirſt glücklich mit ihm leben,
denn er gehört zu den Männern, welche die Ruhe
lieben und es bequem finden, ſich von einer klugen Frau leiten zu laſſen.“
In dieſem Augenblick hörte man ein Geräuſch im Nebenzimmer, und die Stimme des Herrn von Steinau ließ ſich daſelbſt vernehmen.
„Alles bleibt Geheimniß zwiſchen uns,“ ſagte der Geheimerath, den Finger auf den Mund legend, und in der nächſten Minute ſah er dem Bruder lä⸗ chelnd in's Geſicht, welcher mit einem Briefe in der Hand eintrat.
„Ich ſuche Euch,“ rief er in ziemlicher Erregt⸗ heit.„Hier iſt eine Einladung des Kammerjunkers für morgen. Natürlich handelt es ſich dabei haupt⸗ ſächlich um Hedwig.“
„Nun, und dabei machſt Du ein ſo aufgebrach⸗ tes Geſicht?“
„Dazu habe ich auch volle Urſache. Ich erlebe an meinen Kindern keine Freude. Denke Dir, das Mädchen weigert ſich, uns zu begleiten.“
Der Geheimerath wechſelte mit ſeiner Tochter
einen verſtohlenen Blick.
Folge.
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„Man muß Niemand zwingen,“ ſagte er;„ich
zwinge meine Conſtantia niemals zu Etwas. Laß ſie
alſo zu Hauſe, wenn ſie nicht von der Partie ſein will.“
„Otto iſt eben ſo eigenſinnig.“
„Auch er?—“
„Ja. Er hat mir erklärt, daß er es vorziehe, ſeiner Schweſter Geſellſchaft zu leiſten.“
„Das nenne ich doch noch Anhänglichkeit. Nun, was wirſt Du thun, wirſt Du abſagen laſſen?“
„Darüber wollte ich eben Deine Meinung hö⸗ ren. Der Kammerjunker iſt in ſolchen Dingen ſehr peinlich.“
„So laß uns hinüberfahren, es wird ja wohl auch ohne Hedwig und Otto gehen.“
„Das Mädchen ſtößt ſein Glück von ſich,“ brummte Herr von Steinau,„doch ich werde zuſagen laſſen.“ Und er ſchritt an der Seite ſeines Bruders und ſeiner Nichte zur Thüre hinaus, um den harren⸗ den Boten abzufertigen.—
Als der Wagen, welcher den Baron, deſſen Bru⸗ der und Conſtantia nach dem Gute des Freiherrn von Wieſenthal führte, in der Ferne in einer Staub⸗ wolke verſchwand, fielen ſich die beiden zurückgeblie⸗ benen Geſchwiſter in die Arme und drückten einander herzlich die Hände.
„Geſchwind, Deinen Hut und Shayl, liebe Schweſter,“ ſagte Otto;„unſere Freunde erwarten uns, wie Du weißt, und nach langer Zeit haben wir wieder einmal die Ausſicht, einige heitere, glückliche Stunden zu vollbringen.“
„Ich bürde Dir alle Verantwortlichkeit auf, wenn der Vater erfährt, was wir gethan haben,“ entgegnete Hedwig halb lächelnd, halb mit der Gebehrde der Aengſtlichkeit.
„Gut, ich übernehme dieſelbe,“ beruhigte der Bruder;„ich ſtelle mich nöthigenfalls als der allein Schuldige in die Breſche und auf mich mag dann der ganze Zorn niederfallen.“ Hierauf trat der junge Mann an's Fenſter und rief mit lauter, fröhlicher Stimme:
„Petermann! Geſchwind, Petermann, wir war⸗ ten nur noch auf Sie! Herbei, Sie Verführer, denn von Ihnen iſt doch eigentlich die ganze Verſchwörung angezettelt worden!“
„Ja, es iſt eine ſchreckliche Verſchwörung,“ ſagte Petermann, indem er lachend eintrat.„Kann man es uns verdenken, daß wir etwas intriguiren, wenn uns die Wahl gelaſſen wird, uns entweder für eine ſteife, langweilige Geſellſchaft oder für ein Rendezvons zu entſcheiden, welches uns einen von Humor und
„
ungetrübter Freude gewürzten Nachmittag verſpricht?“


