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Carl Reu⸗ handlung. 1865. loſe Novellen, die ind und in ihrer en ſind. Zuwei⸗ marſchen zu Goe⸗ erde es vicht nach⸗ mit etwas mehr alten Küche nack⸗ Fonds bon Ta⸗ eon der Bürger⸗
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Vierte Folge.
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Erſcheint regelmäßig jeden Freitag.
Leipzig, am 22. September 1865.
Ekine Tlochenchronik für Titeratur, Kunst, ſchöne liſſenſchaften und Geſellſchaft.
Abonnementspreis jährl. 5 ½ Thlr.
Am ſiebenten December 1864.
Novelle
von Marie von Noskowska. (Schluß.)
Warm umfaßte Firſt Ottiliens Hand.„Wir wer⸗ den alſo um ſo treuer zuſammenſtehen müſſen— wenn Sie wollen,“ fügte er mit ſinkendem Ton hinzu. Die Tooſtloſigkeit ſeiner Lage kam ihm wieder gebieteriſch zum Bewußtſein.
Dennoch lag ein Troſt, eine Genugthuung ſchon darin, ſich offen, ohne Rückhalt ausſprechen zu kön⸗ nen. So ſchilderte er ihr denn ſeine qualvollen Em⸗ pfindungen darüber, daß er für einen Betrüger gelte. Da ſeine kleinen Erſparniſſe nicht weit reichten, und ſein Zeichnertalent zu unbedeutend ſei, ſeine Exiſtenz zu friſten, hätte er in den Monaten nach ſeiner Ent⸗
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indeß nichts gegen das gekränkte Ehrgefühl. Er habe ſich geſchämt, irgend Jemand unter die Augen zu treten, ſei zuletzt ganz menſchenſcheu geworden. Un⸗ möglich könne er noch lange gegen ſein Mißgeſchick ankämpfen; daß er unter dieſen Umſtänden nichts für ſie zu thun vermöge, das ſchmerze ihn indeß jetzt am meiſten.
Nachdenklich hatte Ottilie den Kopf geſenkt, er⸗ hob ihn nun wieder, fertig mit dem, was ſie ſich in der Geſchwindigkeit zu einem kleinen Roman zurecht⸗ gelegt.„Sie begreifen alſo wirklich nicht,“ ſagte ſie, „wer das Buch fälſchte und weshalb?“ Es klang ein wenig inquirirend, ja ſogar etwas ſcharf.
Stutzend verneinte er.
„Nun denn, ſo werde ich es Ihnen ſagen, denn mir ſcheint Alles vollkommen klar. Der Hoflieferant, Ihr Principal ſelber, unterzog ſich dieſer Mühe, um — um—“ ſie ſuchte nach einem Ausdruck—„um Jemand los zu werden, der ihm bei— bei ſeiner Tochter unbequem war! Dieſe verrätheriſche Röthe
laſſung auf das Bitterſte gedarbt; der Mangel ſei beweiſt, daß ich das Richtige traf!“


