Der concentrirte Nahrungsſtoff genannt Wunderſaft des Naturforſcher Koch.
jahrelangen Verſuchen iſt es gelungen, denjenigen Stoff, welchen allein die Natur bedarf, ganz beſtimmt aufzufinden. zug für ſich gebraucht und das Uebrige dann ausſcheidet.
heit und Umgangsgenoſſen zu einer Lebensweiſe verleiten, w
Nach der Menſchen iſt keine Frage, daß ſtarke Geiſter gegen
Tage in Genüſſen. ſchreiten.
Novellen⸗Zeitung.
Es iſt bekannt,
zum Fortbeſtehen des Lebens
daß die Natur aus den genoſſenen Speiſen nur einen Aus⸗ Der Menſch lebt meiſtens nicht naturgemäß; er läßt ſich durch Gewohn⸗ elche ihn, je nach der Stärke ſeiner Körper⸗ und Geiſtes⸗Beſchaffenheit(es ſchwache bei gleicher Körperbeſchaffenheit zu jeder Zeit im Vortheil zu einer verpfuſchten und verkehrten Körperbeſchaffenheit d. h. in krankhaften Zuſtand bringen muß.
ſind) früher oder ſpäter Alles überſtürzt ſich heut zu
Der erfahrenſte und weiſeſte Arzt kann hier ohne gleichzeitige Aenderung der Lebensweiſe helfend nur wenig ein⸗
Der concentrirte Nahrungsſtoff genannt Wunderſaft
iſt ein reich vegetabiliſches, vollſtändig ſpritf
reies, leicht verdauliches, auf das kleinſte räumliche Maß beſchränktes, dickflüſſiges, ſyrup⸗
ähnliches Nahrungsmittel, welches, ſehr leicht verdaulich, eine merkwürdige Aenderung bei fortgeſetztem Genuſſe im Körper zu Wege
bringt.
erhält, zu veröffentlichen.
Laut polizeilicher Verfügung vom 30. September 1854 iſt es verboten, ſelbſt irgend ein Nahrungsmittel als beſte Nahrung bei Krankheiten anzupreiſen, weil auch dies als Anpreiſung von Heilmitteln ausgelegt werden kann. jetzigen Geſetzgebung erlaubt, alle Briefe, welche man
Ich fordere deshalb a
Hingegen iſt es nach Lage der
mit Lob angefüllt über die Wirkſamkeit dieſer Nahrungsmittel, ja auch Heilmittel, Menſchenfreunde, d. h. Alle, welche es mit der leidenden Menſchheit gut meinen,
auf, ſich von dem Erfolge bei fortgeſetztem Genuſſe dieſes merkwürdigen Stoffes zu überzeugen und zum Beſten Aller mir ſchriftlich den ſicher nicht ausbleibenden Erfolg zur Veröffentlichung zu beſcheinigen.
den.
brechen, ſondern ihm ſeine Wirkung gern laſſen, wenn er auch das nie errei leiſtet, dem ich hiermit die glänzendſte Zukunft prophezeie. Hierau
auch heißen mögen. Schon
dete Menſch die Achſeln zuckt.
zen ꝛc. ſofort in die Kneipe laufen und einen Bitteru ꝛc. trinken.
Wenige Worte über die zur Zeit an der Tagesordnung ſich befindenden angeprieſenen Heil⸗Biere,⸗Schnäpſe und ⸗Limona⸗ An der Spitze ſteht Herr Johann Hoff. Dieſer beſteht und wird beſtehen, als gegohrener Stoff den Magen reſp. die Verdauungswerkzeuge in ihrer Thätigkeit be per die Gährung durchmachen und ein häufiger Genuß geg aber als ein beliebtes Getränk und Nahrungsmittel ſich für immer erhalten wird.
weil Bier ein Nahrungsmittel iſt, welches zwan ſchränkt, denn alle Speiſen ſollen erſt im Kör⸗ ohrener Getränke wird ſtets die Verdauungswerkzeuge abſtumpfen, dennoch Deshalb will ich dem Malzextract den Stab nicht chen wird, was der concentrirte Nahrungsſtoff f die Kräuterliqueure und andere Geſundheitsſchnäpſe, wie ſie der Name Schnaps klingt ſo verächtlich, ſelbſt in Lique
eingekleidet, daß der gebil⸗
Freilich ſieht man die meiſten Menſchen bei dem geringſten Anfall von Magen⸗ oder Leibſchmer⸗ Als Medicin von einem tüchtigen Arzt verordnet, wird der Weingeiſt,
frei von den ſchädlichen Einſchlägen der Deſtillateure und ſonſtigen Schnapsapotheker, immerhin ſeine gute Wirkung thun, aber dem
freien Willen des Menſchen überlaſſen, wird
er der Mehrzahl unbedingt ſchaden.
Zuletzt noch etwas über den Königstrank. Dieſer beſitzt das Gute ein ganz harmloſes und unſchädliches Tränkchen zu
ſein, welches ſich in jeder Haushaltung für den ſechsten Theil ſeines Preiſes herſtellen läßt. bette ſich befindender Menſch kann ohne irgend welche Gefahr von dieſer Limonade genießen. Nutzen liegt wohl in der Einbildung des kranken Menſchen, der durch die ſchöne Mediein beſtochen, ſich an's Leben anklammernd, immerhin glaubt, hierdurch g ſelig. Gönnen wir alſo Herrn Jacoby ſein Geſchäft und ſagen wir: in zwei Ja
ſelbſt machen.
n Worte der Annoncen reſp. durch das Verw erettet werden zu können.
Ein auf dem Todten⸗ Sie ſchadet nichts und ihr größter
Der Glaube ma irklich
hren wird ſich wohl jede Hausfrau den Königstrank
*
Jetzt einige Briefe über den Wunderſaft:
Herrn E. L. Koch, Berlin, Linden⸗ ſtraße 81.
Seit zehn Jahren von der heftigſten Gicht geplagt, ohne das Bett verlaſſen zu können, wurde ich durch den Genuß Ihres Nahrungs⸗ ſtoffes nach mehreren Wochen von derſelben befreit und habe bei fortgeſetztem Gebrauche deſſelben ſeit daher keinen falt gehabt. Mehrere meiner Bekannten gebrauchten den⸗ ſelben ebenfalls mit beſtem Erfolg gegen Gicht und Hämorrhoiden und ſind ihre Lei⸗ den glücklich los. Wir werden Sie recom⸗ mandiren, wo wir nur können ꝛc.
Lowicz, den 2. Februar 1865.
v. Benningſen.
Herrn E. L. Koch, Berlin, Linden⸗
ſtraße 81. Seit langer Zeitt litt ich ſo ſchrecklich an
Hämorrhoiden, daß ich ſchon ganz tiefſinnig war. Zehn Flaſchen Königstrank habe ich ohne Wirkung gebraucht, Bei der zweiten Flaſche Ihres concentrirten Nahrungsſtoffes wurde mir wohler und jetzt bin ich ſo geſund und luſtig, daß meine Freunde mich kaum wiedererkennen. Berlin, den 13. April 1865.
Schönherz, Schneidermeiſter. Comm ten⸗Straße 25.
Herrn E. L. Koch, Berlin, Linden⸗ M ſtraße 81.
Mir ſind bei fortgeſetztem Gebrauche und
uach vergeblicher Benutzung ſämmtlicher vor⸗
handenen Eſſenzen die Haare auf meinem Kopfe wieder gewachſen. Grodno, den 16. Mai 1865.
Hampel, Gutsbeſitzer.
Redigirt unter Verantwortlichkeit von Oito Sriedrich Dürr in Leipzig.— Verlag der Dürr'ſchen Buchhandlung in Leipzig.— Druck von A. Edelm
‧n
Herrn E. L. Koch, Berlin, Linden⸗ ſtraße 81.
Meine Tochter hatte einen ſtarken Lun⸗ genhuſten. Dank Ihrem Nahrungsſtoffe iſt ſie, zum Erſtaunen des ſie behandelnden Arztes, denſelben vollſtändig los.
Berlin, den 15. Mai 1865. Rehländer, Kaufmann. Prinzenſtraße 92.
Herrn E. L. Koch, Berlin, Linden⸗ ſtraße 81.
Meine älteſte Tochter, welche an der
Auszehrung litt, iſt nach dem Gebrauch von Herrn E. Koch's trefflichem Wunderſaft voll⸗
ſtändig hergeſtellt worden. Berlin, den 15. Mai 1865.
George Freiherr Stillfried Rattonitz
Die Flaſche nebſt Gebrauchs⸗Anweiſung 15 Sgr. allein zu beziehen bei E. L. Koch, Berlin, Lindenſtraße 81 4
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