XII vorwort.
ſem Fall wieder einen Beleg des von ihm ge⸗ predigten Satzes finden, daß die grauſamſten Mörder und Verbrecher im Quälen der Thiere die erſten Studien abgethan haben.
Klar und offen liegen dagegen die einfache That und ihr Motiv in dem andern Gattenmör⸗ der Brennwald zu Tage. Eine rohe, verſtockte Verbrecherſeele, auch ohne Regung menſchlichen Mitgefühls; ja, inſofern noch grauſamer als der vorige, da ſie nicht allein mit vollkommener Gleich⸗ gültigkeit die entſetzlichen Qualen ihres armen Opfers beobachtet, ohne die geringſte Linderung ihr zu gönnen, ſondern mit Hohn und Brutalität ſie noch dazu peinigen kann. Aber er heuchelt wenigſtens nicht, er folgt nur dem Triebe ſeiner eigenen thieriſchen Selbſtſucht und iſt in der Grau⸗ ſamkeit und dem Egoismus vielen ſchon bekann⸗ ten Giftmiſchern ähnlich. Von der Hand eines im Aſyl vertriebenen Criminaliſten bearbeitet, wird es für uns auch von Werth als ein Einblick in die gegenwärtige Strafjuſtiz in der Schweiz.
Die beiden Fälle: Der Erbe der Annes⸗ ley(in den State-trials unter dem Namen als The Anglesey ejectment case) und James Hack⸗ man und Margaret Reay, aus dem Schatz der engliſchen Criminaliſtik, ſind Romane, ſo vollſtän⸗ dig in der Anlage und in der Wirkung, daß man ſie auch mehrmals als Romane benutzt hat


